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Marcel Wenk (r.) vom Putzbrunner SV kommt seit seinem zehnten Lebensjahr immer wieder in den Hachinger Sportpark.

„Seit ich zehn Jahre alt bin, gehe ich immer ins Stadion“

Putzbrunner Haching-Fan Marcel Wenk spielt gegen seinen Lieblingsclub

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Am kommenden Montag, 10. September, geht für Marcel Wenk ein Traum in Erfüllung. Der 31-jährige Stürmer des Putzbrunner SV gehört zu den „Stars des Münchner Amateur-Fußballs“ und darf gegen seinen Lieblingsklub, die SpVgg Unterhaching, spielen.

„Sehr gefreut“ hat sich Marcel Wenk, als er erfahren hat, dass er gegen den Klub spielen darf, dem er seit über 20 Jahren die Daumen drückt. „Ich bin Haching-Fan. Seit ich zehn Jahre alt bin, gehe ich immer ins Stadion.“ Für das Aufgebot der Münchner Amateurmannschaft hat ihn der PSV-Vorstand nominiert. Um es dann in den Kader zu schaffen, hat Wenk selbst etwas nachgeholfen. „Ich habe allen in der Mannschaft und meinen Freunden Bescheid gegeben, dass sie für mich abstimmen sollen“, sagt der 31-Jährige. Mit 12,7 Prozent der Stimmen wurde Wenk als Sturmersatz in den Kader gewählt. Dass er am Montag tatsächlich auflaufen darf, liegt an der schweren Verletzung von Stefan Huber. Der Kapitän des SV Dornach fällt mit zwei gerissenen Adduktoren noch mindestens bis zum Jahresende aus. Wenk übernimmt seinen Platz im Kader.

Mit dem Spiel gegen die SpVgg Unterhaching erfüllt sich der Stürmer einen Traum. Ein Tor gegen den Spitzenreiter der 3. Liga wäre für ihn die Krönung. Das Wichtigste sei aber ein schönes Spiel und „dass sich keiner verletzt“. Wenk will das Spiel angehen, wie jedes andere. Er gibt aber zu, mit einem gewissen Respekt zu spielen. „Wahrscheinlich gehen wir alle nicht so hart in die Zweikämpfe.“

Putzbrunns Trainer Morten Püschel freut sich ebenfalls für seinen Spieler. „Wir hoffen, dass er ein Tor schießt. Vielleicht wird er ja entdeckt und kommt noch groß raus“, sagt der PSV-Coach mit einem Augenzwinkern.  ses

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