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Sein Team belohnt sich zu selten für den Aufwand, den es betreibt: Höhenkirchen-Coach Stefan Weishäupl

“Schaffen es nicht, uns zu belohnen“

Trotz Pleite gegen den TSV Zorneding - SpVgg Höhenkirchen mit guten Ansätzen

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„Unglücklich und unerfahren – das ist leider eine ziemliche blöde Kombination.“ Immerhin die Fehleranalyse fällt dieser Tage bei der SpVgg Höhekirchen durchaus präzise aus.

Höhenkirchen „Unglücklich und unerfahren – das ist leider eine ziemliche blöde Kombination.“ Immerhin die Fehleranalyse fällt dieser Tage bei der SpVgg Höhekirchen durchaus präzise aus. Genau diese Genauigkeit ist es jedoch, die SpVgg-Trainer Stefan Weishäupl derzeit im Spiel seiner Mannschaft vermisst. „Wir betreiben immer großen Aufwand, und schaffen es am Ende dann doch nicht uns zu belohnen“, blickte Weishäupl enttäuscht auf die 1:2 (1:2)--Niederlage seines Teams gegen den TSV Zorneding zurück. Erst drei Minuten waren gespielt, da sollte das eine Höhenkirchener Manko, in diesem Falle Pech, erstmals offenbar werden: Nach einer Ecke zog Tobias Lederer aus der zweiten Reihe ab, doch Ralph Pöpperling im Zornedinger Tor lenkte den Ball mit einer starken Parade um den Pfosten. Und auch im zweiten Aspekt sollte Weishäupls Zwei-Punkte-Analyse schon bald bestätigt werden. Entgegen des Höhenkirchener Matchplans, den Gästen wenig Raum für ihr Kombinationsspiel zu lassen, ließ die Spielvereinigung Zorneding immer wieder gewähren, Niklas Schwirtz nutzte den Platz, um mit einem satten Vollspann-Schuss die Gästeführung zu erzielen (17.).

Anschließend war es wieder Pöpperling, der die beste Chance der Hausherren auf den Ausgleich mit einer „Bundesliga-Parade“ (Weishäupl) vereitelte. Stattdessen erzielte Moritz Benkert nach einer halben Stunde das zweite Tor für den TSV (31.), ehe Niklas Becker kurz vor der Pause der Höhenkirchener Anschlusstreffer gelang. Nach dem Seitenwechsel schaffte es die Spielvereinigung besser die Zornedinger Passstafetten zu unterbinden und bestimmte fortan das Geschehen auf dem Platz.

„Auf so einer zweiten Hälfte können wir durchaus aufbauen“, zeigte sich Weishäupl mit der Leistung in den zweiten 45 Minuten zufrieden. Doch die fehlende Genauigkeit bei den Zuspielen ins letzte Drittel verhinderte, dass sich die Spielvereinigung für den Aufwand im zweiten Durchgang auch mit Toren belohnen konnte. „Ein solches Spiel trotz des Einsatzes der Jungs zu verlieren, ist dann natürlich bitter“, haderte der SpVgg-Trainer nach Abpfiff mit der fünften Saisonniederlage.  

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