Egon Benker hat schon als Kind für den SC Grüne Heide Ismaning gekickt, und übernahm Mitte der 1990-er Jahre das Amt als Kassierer bei dem Verein. 
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Egon Benker ist Kassier und Stadionsprecher beim SC Grüne Heide 

Egon Benker ist Kassier und Stadionsprecher beim SC Grüne Heide 

SC Grüne Heide Ismaning: Vereinsmitglied Egon Benker im Interview

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Egon Benker hat schon als Kind für die SC Grüne Heide Ismaning gekickt, und übernahm mitte der 1990-er Jahre das Amt als Kassierer bei dem Verein. 

Fischerhäuser– Die Familie Benker gehört beim SC Grüne Heide Ismaning fast schon zum Inventar. Während sich Petra Benker ehrenamtlich um die Vereinsgaststätte kümmert, ist ihr Mann Egon Benker seit Jahrzehnten Kassier und war obendrein lange Stadion- und Pressesprecher. Wie es so einem Vereinsmenschen in der Corona-Zeit geht? „Ich hätte selbst nicht gedacht, dass es mir so leicht fällt“, sagt der 57-Jährige im Interview. 

Herr Benker, wie sind Sie zu Ihrem Ehrenamt beim SC Grüne Heide Ismaning gekommen?

Ich habe ja schon als Kind in dem Verein gekickt. Später dann war der langjährige Vorsitzende Erhard Mair Mitte der 1990er-Jahre auf der Suche nach neuen Gesichtern für die Vorstandschaft. Er meinte, jetzt müssten mal Jüngere ran und hat uns richtige Heidler an der Ehre gepackt. Also habe ich das Amt als Kassier übernommen – und das bin ich bis heute.

Zudem waren Sie jahrelang Stadion- und Pressesprecher. Was ist Ihre Motivation für all das Engagement?

Das ist vor allem die Dankbarkeit für den Verein. Wenn man bedenkt, wie es hier 1968 angefangen hat, mit nur einer Mannschaft, dann ist es unglaublich, wie sich das bis heute entwickelt hat. Für mich persönlich war Grüne Heide immer der Verein vor meiner Haustür – ich bin ja nur 20 Meter vom Fußballplatz entfernt aufgewachsen.


Egon Benker:“ Vielleicht tut mir das ganz gut, sodass ich danach wieder mehr Motivation habe.“


Und wie geht es einem leidenschaftlichen Ehrenamtler wie Ihnen in diesen Corona-Tagen?

Ich hätte mir ehrlich gesagt nicht vorstellen können, dass mir eine Zeit ohne Fußball so leicht fällt. Ich bin ja nicht nur im Vorstand, sondern immer auch Fan gewesen. Bei vielen Spielen der Ersten und Zweiten Mannschaft war ich dabei – daheim und auswärts. Im Moment fällt das alles weg, und auch mein Vereinsamt ruht weitgehend. Vielleicht tut mir das ganz gut, sodass ich danach wieder mehr Motivation habe. Wobei ich langsam an einen Punkt komme, an dem ich sage: Jetzt müssten langsam die Jüngeren ran.


(Interview Patrik Stäbler)

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