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Manni Schwabl will den Verein erst wirtschaftlich in die Spur bringen.

Hachings Präsident im Interview

Schwabl: Darum haben wir die Lizenz nicht beantragt

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching hat zum 1. März keinen Lizenzantrag für die 3. Liga beim dafür zuständigen Deutschen Fußball-Bund eingereicht. SpVgg-Präsident Manfred Schwabl erläutert die Gründe für diese Entscheidung und spricht über dessen Auswirkung.

Herr Schwabl, warum haben Sie keine Lizenz für die kommende Drittliga-Spielzeit gestellt?

In meinen Augen gehen wir unseren Weg nur konsequent weiter. Der Weg heißt: Wir müssen erst die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen, bevor wir wieder an die 3. Liga denken. Und da sind wir lange noch nicht so weit.

Inwieweit hat die Entscheidung mit der noch nicht erfolgten Zusammenarbeit mit dem angedachten „strategischen Partners“ zu tun?

Das ‚Abwarten’ des strategischen Partners hat auch eine Rolle gespielt. Dadurch ist eine Durchfinanzierung für die 3. Liga kurzfristig nicht mehr gegeben und macht deshalb auch keinen Sinn.

Haben Sie Angst, dass sich die Entscheidung negativ auf die Motivation der Mannschaft niederschlagen könnte?

Nein. Wenn ich als Spieler mit Fußball Geld verdiene, muss ich immer 90 Minuten Vollgas geben. Außerdem wollen wir uns jetzt schon auf die nächste Saison vorbereiten. Wer jetzt deswegen schwächelt, ist nicht der richtige Spieler für uns.

Warum kam der Zeitpunkt der Entscheidung so früh in der Rückrunde?

Weil die Abgabefrist der 1. März war. Unabhängig von der finanziellen Lücke müssen wir ja auch sportlich die Lage realistisch einschätzen. Dass wir nicht mehr ganz vorne mitspielen werden, haben wir nicht erst am vergangenen Spieltag in Schweinfurt, sondern im Herbst letzten Jahres mit den drei nicht gewonnenen Bonus-Spielen gegen Regensburg, Burghausen und den FC Bayern II verpasst. In den 13 Spielen des Jahres noch acht Punkte aufzuholen, wäre sehr unwahrscheinlich gewesen. Da muss man schon auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

Quelle: fussball-vorort.de

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