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Yannik Öttl bestand seine Feuertaufe mit Bravour.

Schwabl sauer über Ruml-Verspätung

SpVgg Unterhaching - Mit drei A-Junioren in der Startelf in ein entscheidendes Spiel im Abstiegskampf, zwei davon spielten sogar zum ersten Mal im Drittliga-Team – Trainer Claus Schromm sorgte mit seiner Aufstellung vor der Partie gegen Münster für eine große Überraschung.

Dominik Widemann war dabei kein Risiko, der 18-Jährige gehört in dieser Saison längst zum Stamm der Drittliga-Mannschaft. Nach zwei Spielen auf der Ersatzbank kehrte er für Pascal Köpke in die Startelf zurück und rechtfertigte seinen Einsatz mit dem coolen Siegtreffer in der 23. Minute. Im 25. Saisoneinatz war es schon Widemanns neunter Treffer. Komplett unerwartet standen dagegen Innenverteidiger Andreas Volk und Torhüter Yannik Öttl in der Startformation – aus völlig unterschiedlichen Gründen.

Der Einsatz des 18-jährigen Volk, der bei seinem Debüt in der Viererkette einen souveränen 90-Minuten-Einsatz ablieferte, war laut Schromm „schon länger geplant“. Dass Öttl aber zu seinem ersten Spiel im Kasten der Profis kam, war einem kuriosen Umstand geschuldet: Torwart Felix Ruml (22) stand bei der Anreise zum Treffpunkt vor dem Spiel im Stau und kam zu spät. Aus disziplinarischen Gründen flog er aus der Mannschaft, Öttl wurde kurzfristig zur Nummer eins.

„Yannik ist ein herausragender Torwart, Andreas habe ich schon über ein Jahr bei der U19 intensiv beobachtet, insofern war das keine mutige Aufstellung“, fand Schromm. Rumls Verspätung sorgte übrigens nachhaltig für Verstimmung, auch bei Präsident Manfred Schwabl: „Klar bin ich da richtig sauer. Bei so einem Spiel darf das nicht passieren, da komme ich eine Stunde zu früh. Der Stau ist seit einer Woche, da fährt man halt früher daheim los.“ Im Pokalfinale am Mittwoch und kommenden Samstag in Erfurt dürfte nun wohl auch Nachwuchsmann Öttl im Tor stehen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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