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In der Pole-Position um den Aufstieg: Die SF aus Egling-Straßlach.

Kreisklassen: Kompakt

SF Egling als Spitzenreiter ins Finale - Schäftlarn und Hohenbrunn zittern

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Spitzenreiter SF Egling-Straßlach hat die besten Chancen, wenn es um den Titel geht. Im Gegensatz dazu müssen die Mannschaften aus Schäftlarn und Hohenbrunn weiter zittern.

SF Egling-Straßlach

Mit einem 5:0 (3:0) gegen den abstiegsbedrohten SV Sachsenkam behaupten die Sportfreunde Egling-Straßlach am vorletzten Spieltag die Tabellenführung und dürfen nun vom Aufstieg träumen. Schon nach 45 Minuten standen für die Gastgeber drei Tore zu Buche, die anfängliche Gegenwehr der Gäste war mit dem 1:0 durch Martin Lindermayer (16.) schnell gebrochen, Callum Hatsell (20.) und Tobias Beierbeck (38.) erhöhten für die Hausherren noch vor der Pause. Ganze zwei Minuten dauerte es nach dem Seitenwechsel, ehe Maximilian Dissinger mit dem 4:0 (47.) schon früh alles klar machte. Kurz vor dem Schlusspfiff durfte Max Beierbeck dann ein ganz persönliches Jubiläum feiern: in seinem 500. Spiel traf die Eglinger Nummer Zwei zum 200. Mal für seine Farben. „Jetzt wollen wir natürlich auch Erster bleiben“, formuliert Sportchef Franz Beierbeck das Ziel für das Saisonfinale beim BCF Wolfratshausen II.

TSV Schäftlarn

Für den TSV Schäftlarn gab es beim 0:4 (0:0) gegen den Meister SV Uffing indes nichts zu holen. Und das, obwohl die Mannschaft von Trainer Thomas Handschuh vor allem im ersten Durchgang zeigte, dass sie gegen den Tabellenführer durchaus mithalten kann. Doch noch vor dem Pausenpfiff musste der TSV den ersten Nackenschlag hinnehmen, Kevin Müller-Kunz verletzte sich und musste durch Christopher Schön ersetzt werden. Hatte die Schäftlarner Defensive dem Meister-Angriff aus Uffing in der ersten Hälfte noch standgehalten, zappelte der Ball wenige Minuten nach Wiederanpfiff dann doch im TSV-Gehäuse (53.). Die Hausherren hatten ihrerseits Pech, als sie zunächst mit der Chance zum Ausgleich am Uffinger Pfosten scheiterten und dann den zweiten Gegentreffer aus abseitsverdächtiger Position hinnehmen mussten (75.). „Danach mussten wir dann aufmachen“, beschreibt Handschuh die letzten Minuten der Partie. Den zusätzlichen Platz nutzten die Gäste und veredelten ihren vorerst letzten Auftritt in der Kreisklasse mit den Treffern drei (82.) und vier (88.). Für Schäftlarn steht gegen den SV Münsing-Ammerland somit ein wahres Endspiel auf dem Programm.

TSV Hohenbrunn

Wesentlich mehr Hoffnung auf ein weiteres Jahr in der Kreisklasse darf sich hingegen der TSV Hohenbrunn machen. Dank eines Fallrückziehers von Anton Wunder in der Nachspielzeit besiegt das Team von Trainer Sebastian Heidrich den TSV Grafing 2:1 (1:0). Doch auch in den 90 Minuten zuvor wusste der TSVH zu gefallen und ließ die Grafinger Offensive im ersten Durchgang kaum zur Entfaltung kommen. Stattdessen war es Georg Braun, der die Hohenbrunner mit seinem Treffer (19.) in Front brachte. Grafing brauchten bis zu Beginn der zweiten Hälfte, ehe sie die Hohenbrunner Führung egalisieren konnten (48.). Dass es für den Meister nicht zu einem zweiten Treffer reichte, war auch der starken Leistung von Hohenbrunns Keeper Domenic Romanowski zu verdanken, der sein Team mit einer Glanztat im Spiel hielt. Danach schien es lange Zeit, als teilten sich die Teams die Punkte, denn auch Hohenbrunn vergab durch Paul Lehmann und Florian Witter (FE.) beste Gelegenheiten auf den zweiten Treffer - bis Wunder mit seinem Traumtor (92.) schließlich doch für Ekstase im Heidrich-Lager sorgte. „Wenn wir so auftreten, mache ich mir keine Sorgen“, zeigt sich der TSV-Coach vor dem Endspiel gegen den FC Ebersberg am Sonntag optimistisch.

Fortuna Unterhaching

Bei der Fortuna Unterhaching darf unterdessen auch vor dem letzten Spieltag noch vom Aufstieg geträumt werden. Die Kicker vom Hachinger Bach setzen sich mit 3:1 (2:0) gegen den SV Helios-Daglfing durch und bleiben mit dem Sieg dem Zweitplatzierten N.K. Hajduk München dicht auf den Fersen. In einer ausgeglichenen Partie brachte Erzim Veshi (8.) die Fortunen früh in Führung, kurz vor der Pause sorgte Daniel Ludolph (40.) mit einem Volleytreffer für erneuten Jubel bei den Hachingern. Doch eine schläfrige Anfangsphase zu Beginn des zweiten Durchgangs und ein Eigentor von Marco Maroudis (49.) ließen die Führung der Hausherren noch einmal wackeln. Erst in der Schlussphase konnte Antonio Saponaro (79.) mit seinem Treffer zum 3:1 den nächsten Sieg für die Fortuna klarmachte. „Heute ging es um Kampf, Leidenschaft und Mentalität - und genau das haben wir gezeigt“, lobte Hachings Trainer Florian Darchinger. Damit sich für die Fortuna der Traum von Relegationsplatz zwei erfüllt, hofft man in Unterhaching nun auf ein Gründungsmitglied: Ronny Karsch, mittlerweile als Trainer in Diensten der SVN-Reserve, kann mit einem Sieg gegen den Hajduk am kommenden Sonntag seinen alten Farben ein Riesengeschenk machen.  hüs

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