SpVgg dominiert auch in Unterzahl

- Altenerding (anh) - Als Tabellenführer der Kreisliga darf die SpVgg Altenerding die Erdinger Volksfestwoche feiern. Die Hennig-Elf gab sich beim Tabellenletzten SpVgg Moosburg keine Blöße und siegte auch in der Höhe verdient mit 4:0 Toren.

Von Beginn an war die SpVgg das spielbestimmende Team. Bereits nach zehn Minuten hatte sie Pech, denn ein Heber von Florian Brenninger über Schlussmann Gschlößl ging knapp über die Latte ebenso wie wenig später auch Schuss von Kanzelsberger. Nach 14 Minute musste Listl gegen Agzikara retten, was für lange Zeit die einzige Chance der Platzherren blieb.

In der 34. Minute wurde die Überlegenheit der Gäste belohnt, denn Michael Hartlmaier verwandelte einen berechtigten Handelfmeter zum verdienten 1:0. Diese Führung wurde wenig später ausgebaut, denn Patrick Kanzelsberger traf nach Brenninger-Zuspiel aus 12 Metern zum 2:0 ins Netz. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff wurde der bereits verwarnte Michael Lacen aufgrund einer Lappalie völlig überraschend mit der Ampelkarte bedacht.

Trotz der numerischen Unterlegenheit besaß Altenerding die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn, denn nach einer Flanke von Dimi Petkos nahm Brenninger die Kugel volley, schoss aber um einen Meter am Tor vorbei. In der 63. Minuten hatte Moosburg die erste Chance in der zweiten Hälfe, als nach einem Eckball Kiermeier zum Kopfball kam, das Ziel aber knapp verfehlte. Nun drängte Moosburg auf den Anschlusstreffer, doch die Hintermannschaft der Gäste stand sicher. Allmählich konnte sich die Hennig-Elf aus der Umklammerung lösen und setzte durch Michael Hartlmaier, der einen Freistoß an die Latte hämmerte, ein Ausrufezeichen.

In der 76. Minute die Vorentscheidung: Nach einem herrlichen Zuspiel von Kanzelsberger tauchte Rottenwaller alleine vor Gschlößl auf und ließ ihm keine Abwehrchance. Dieser Treffer erregte die Moosburger so stark, dass sich Abwehrspieler Krenauer zu einer Beleidigung gegenüber dem Schiedsrichterassistenten hinreißen ließ und sich einen Platzverweis einhandelte. Nun war die Gegenwehr der Gerlsbeck-Elf endgültig gebrochen. Sechs Minuten vor dem Ende bediente der Spielertrainer Brenninger, der den Ball nur noch ins leere Tor einschieben musste.

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