Was macht eigentlich Claus Schromm? Der ehemalige Cheftrainer und dann Sportdirektor hatte sich im März eine Auszeit bis Saisonende erbeten; ob es mit ihm weitergeht, will die SpVgg Unterhaching am Dienstag mitteilen.
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Was macht eigentlich Claus Schromm? Der ehemalige Cheftrainer und dann Sportdirektor hatte sich im März eine Auszeit bis Saisonende erbeten; ob es mit ihm weitergeht, will die SpVgg Unterhaching am Dienstag mitteilen.

Offene Fragen bei Regionalligist Unterhaching

SpVgg Unterhaching: Schromm-Rückkehr trotz Abstieg wohl vom Tisch

  • VonChristian Amberg
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Es ist ein bisschen so, als sei die SpVgg Unterhaching Ende Mai vom Platz gegangen und hinter einer Hecke verschwunden, die den Profi- vom Amateurfußball trennt.

Unterhaching – Wer den Verein nach dem Abstieg verlassen würde und wer nicht, war zum Beispiel lange unklar, häppchenweise wurden einzelne Abgänge bekannt. Präsident Manfred Schwabl hatte noch im Frühjahr, als der Abstieg erst ein langsam aufziehendes Unwetter war, erklärt, ihm sei vor der Zukunft nicht bange, weil bis auf zwei Spieler alle einen gültigen Vertrag für die Regionalliga hätten. Mittlerweile ist – wenig verwunderlich und absolut nachvollziehbar – nur noch ein Fragment des Abstiegs-Kaders übrig. Auf die Klärung einer weiteren Personalie wartete man im Umfeld mit mindestens ebenso großer Spannung: Was ist eigentlich mit Claus Schromm?

Schromm: Zeichen stehen auf Abschied

Der ehemalige Cheftrainer und dann Sportdirektor hatte sich im März eine Auszeit „bis Saisonende“ erbeten. Seitdem herrscht Funkstille – oder Nachrichtensperre? Das angekündigte „Zusammensetzen nach der Saison“ soll inzwischen stattgefunden haben, ein Ergebnis ist nicht bekannt. Nachdem ein Sportdirektor in der Saisonplanung eine seiner grundlegendsten Aufgaben hat und Schromm hier offensichtlich nicht involviert war, ist wohl nicht davon auszugehen, dass er noch einmal zurückkehrt. Am Dienstag will sich Schwabl zu dieser Sache erklären, wie am Freitag auf Nachfrage sparsam erklärt wurde.

SpVgg Unterhaching: Vorläufige Kaderliste veröffentlicht

Was das kickende Personal für die Regionalliga-Saison betrifft, hat am Freitag endlich die Veröffentlichung einer Kaderliste für Klarheit gesorgt. Vorläufig, wie es üblicherweise heißt. Als abgeschlossen gilt die Personalplanung nicht, „es kann sein, dass noch etwas dazukommt“, heißt es im Sportpark. Grundsätzlich umfasst der Kader 2021/22 aktuell 31 Spieler, darunter nur noch zwölf aus der vergangenen Saison. Neben elf schon bekannten Abgängen fehlen auch Namen wie Alexander Fuchs, Paul Grauschopf oder Drittliga-Rekordspieler Robert Müller, die doch keinen gültigen Vertrag mehr hatten oder deren Verbleib schlicht nicht gewünscht war. Stürmer Florian Dietz, der nach einjähriger Leihe zum 1. FC Köln II zurückkehren sollte, wurde fix an die Kölner abgegeben.

Schlanders: Wenig Informationen nach außen

Recht nebulös hinter der Hecke verlief die Vorbereitung mit dem neuen Trainer Sandro Wagner auch in Sachen Testspiele und Trainingslager. Aus Schlanders gab es wenig Informationen – übrigens auch für die Medien nicht. Testspielergebnisse waren versteckt mal bei Facebook, mal bei Twitter zu finden. Am Donnerstag gewann die SpVgg beim Bayernligisten TSV Dachau 1865 mit 4:0 (Tore: Jannis Turtschan, Christoph Ehlich und zweimal Sandro Porta). Am Freitag stand noch ein Spiel beim TSV Landsberg an (1:2 (1:0) ).

Regionalliga Bayern: Zuschauer im Sportpark zugelassen

Kommenden Donnerstag steht schon der erste Regionalliga-Spieltag an, auswärts um 18.30 Uhr beim TSV Aubstadt. Eine Woche später zum ersten Heimspiel gegen Wacker Burghausen sind dann im Sportpark wieder Zuschauer zugelassen. 1500 nach aktuellem Stand, davon 200 Stehplätze. Jahreskarten werden bereits verkauft, auch Tagestickets soll es geben.

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