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Bei Torjäger Stephan Hain läuft’s momentan einfach nicht. Gegen Sonnenhof-Großaspach soll der Knoten platzten. Wie überhaupt bei der SpVgg Unterhaching. 

Einfach mal punkten

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Nach dem verlorenen Derby gegen den TSV 1860 steht für die SpVgg Unterhaching an diesem Samstag (14 Uhr) das Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach an.

Unterhaching – Die Wunden der der knappen Derby-Niederlage vor vier Tagen beim TSV 1860 München (0:1) sind noch nicht verheilt,  da muss die SpVgg Unterhaching an diesem Samstag gegen die SG Sonnenhof Großaspach schon wieder ran.

Damit die in den vergangenen sieben Spielen sechs Mal unterlegenen Hachinger wieder in die Spur kommen, hat SpVgg-Cheftrainer Claus Schromm eine gehörige Portion Aufbauarbeit leisten müssen. Unterstützung bekam der Fußballlehrer von prominenter Seite. SpVgg-Präsident Manfred Schwabl begab sich beim Training am Freitag für eine halbe Stunde in die Kabine und machte dem einen oder anderen Spieler Mut.

„Seine Anwesenheit ist enorm wichtig“, meint Schromm. Auch mit dem Trainer selbst führt Schwabl oft persönliche Gespräch. Bis dato dürfte Kritik am Trainer dabei wohl eher selten das Thema gewesen sein. Schromm versucht die Drucksituation in der aktuell sehr schwierigen Situation in diesem Kalenderjahr mit nur einem Sieg auf seine Art und Weise auszublenden. In den vergangenen vier Jahren als Trainer habe er schon einige schwierige Zeiten durchgemacht. Schromm erinnert dabei vor allem an die Anfangszeit im ersten Jahr nach dem Regionalliga-Abstieg, als die SpVgg in den ersten sechs Saisonspielen nur einen Sieg holte und zwischenzeitlich in der Regionalliga auf dem letzten Platz gelandet war. „Ich versuche, sowohl einen Sieg als auch eine Niederlage nicht persönlich zu nehmen. Meine Grundstimmung wird immer positiv bleiben“, sagt der 49-Jährige.

Auch aus diesem Grund sieht Schromm die Lage nüchtern. Die vor der Winterpause noch unmittelbar hinter den Aufstiegsplätzen liegende SpVgg ist den Abstiegsplätzen auf einmal nähergekommen als Relegationsplatz drei. „Das ist null Thema bei uns. Wir sind mit uns selbst am Kämpfen, wie wir in diese Situation gekommen sind“, sagt der Fußballlehrer.

Im Heimspiel gegen Großaspach, zu dem die SpVgg an der Tageskasse kostenlose Tickets an Schüler, Studenten und Auszubildende verteilt, hofft Schromm auf ein Wiedererstarken seines zuletzt glücklosen Torjägers Stephan Hain. Der Trainer will gegenüber dem Liga-Top-Torjäger eine nur aggressivere Gangart seiner Gegenspieler beobachtet haben, sondern auch ein etwas anderes Verhalten der Schiedsrichter.

„Es wird gefühlt weniger für ihn gepfiffen“, sagt Schromm über Hain, der in den letzten Partien einiges einstecken musste. Im Heimspiel gegen den selbst ernannten Dorfklub aus der 8000 Seelen-Gemeinde Aspach in Baden-Württemberg soll nicht nur bei Hain, sondern beim ganzen Team der Knoten platzen.

Schromms Konzept für die Hachinger Wende ist simpel. „Wir müssen versuchen, einfach mal zu punkten“, sagt Schromm, der bis auf den gelb-rot gesperrten Alexander Winkler auf den gleichen Kader wie im Derby setzen kann.

SpVgg Unterhaching: Königshofer – Schwabl, Endres, Greger, Dombrowka – Kiomourtzoglou, Hufnagel – Porath, Bigalke – Hain, Schimmer

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