Hachinger U17 jubelt gegen FC Bayern München
+
Die Erlösung im U 17-Derby gegen den FC Bayern: Nach dem Tor von Florian Roggermeier zum 2:0 ist der SpVgg der Sieg nicht mehr zu nehmen, Bayern verkürzt nur noch auf 2:1.

Perkuhn und Roggermeier schießen Haching zum Derbysieg

Hachinger Nachwuchs schlägt FC Bayern in der Bundesliga

  • Martin Becker
    vonMartin Becker
    schließen

Unterhaching, die neue Nachwuchsmacht im Münchner Fußball. Die U17 schlägt in der Bundesliga den Titelfavoriten FC Bayern vor heimischer Kulisse.

Unterhaching – Wer ist die Nummer eins im Fußball in und um München? Wenn man die aktuellen Ergebnisse der Junioren heranzieht: die SpVgg Unterhaching! Die Rot-Blauen haben in Derbys nämlich beide Münchner Großvereine bezwungen. Die U17 bezwang den großen FC Bayern auf heimischem Kunstrasen mit 2:1.

„Wir können stolz sein, was die Mannschaft heute auf den Platz gebracht hat“, sagte der Hachinger U 17-Trainer Marc Unterberger nach dem Sieg gegen den FC Bayern, der immerhin als Tabellenzweiter angereist war; die SpVgg kletterte durch den etwas unerwarteten Erfolg auf Platz acht.

Unterbergers Plan geht auf, Derbysieg der U17

„Unser Plan ging von Anfang an recht gut auf“, resümierte Unterberger. „Wir wollten hoch und aggressiv attackieren und so die Bayern vor Herausforderungen stellen.“ Nach einem druckvollen Beginn der Münchner durfte dann aber Haching jubeln: Marc Perkuhn scheiterte zunächst am Bayern-Torwart, traf im Nachschuss zum 1:0 (17.) Im zweiten Durchgang trotzte die SpVgg weiterhin den Angriffen des FC Bayern, der laut Unterberger in der letzten Viertelstunde „so richtig drückend“ wurde. Bis auf einen Pfostentreffer sorgten die Bayern aber nicht ernsthaft für Gefahr, und als sie am Schluss volles Risiko gingen, vollendete Florian Roggermeier einen Hachinger Konter zum 2:0 (80.). „Die große Erlösung“, strahlte Unterberger – in der Nachspielzeit erzielte der FC Bayern per Foulelfmeter zwar den Anschluss (80.+5), doch danach war Schluss. Im Anschluss an den Derbysieg lud das Präsidium die Mannschaft zum Essen ein.

MARTIN BECKER

Auch interessant

Kommentare