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Dominik Stahl und die SpVgg Unterhaching spielen künftig vor leeren Rängen – oder gar nicht mehr.

Fußball - 3. Liga

SpVgg Unterhaching in der Corona-Krise: Geisterspiele oder Verlegungen

  • vonRobert Gasser
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SpVgg Unterhaching in der Corona-Krise: Geisterspiele oder Verlegungen

Unterhaching – Wie es in der Corona-Krise in der 3. Fußball-Liga weitergeht, war bis gestern Abend noch nicht ganz klar. Da aber Veranstaltungen mit bis zu 1000 Zuschauern (die bayerische Freistaat Bayern empfiehlt gar die Absage von Veranstaltungen mit 500 bis 1000 Personen, jeweils nach Rücksprache mit den Behörden), steht fest, dass die SpVgg Unterhaching bis zum Ende der Osterferien am 19. April nicht mehr vor Zuschauern spielen wird. Es gibt nun zwei Varianten: Entweder die Drittligaspiele werden als Geisterspiele ohne Zuschauer ausgetragen oder vorerst nur verlegt. „Wir warten ab, wie der DFB entscheidet“, sagt SpVgg-Pressesprecher Florian Fussek.

Der DFB-Ausschuss 3. Liga hat sich bis dato grundsätzlich dafür ausgesprochen, in solchen Fällen die betroffenen Partien zunächst eher zu verlegen statt Geisterspiele auszutragen.

Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb signifikant für die finanzielle Stabilität der Klubs sind und mehr als 21 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen. Aktuell wird geprüft, inwieweit die Empfehlung des Ausschusses umgesetzt werden kann. Der DFB und die Klubs der 3. Liga stehen zum weiteren Vorgehen in täglichem Austausch, heißt es auf dfb.de. Fest steht: Die Lage kann sich stündlich ändern. 

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