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Grund zum Jubel gab es zuletzt für die SpVgg Unterhaching reichlich. 

Haching will die Spitze stürmen

SpVgg Unterhaching: Tabellenführung winkt bei Derbysieg gegen den FC Bayern II

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Die SpVgg Unterhaching will am Freitagabend die Gunst der Stunde nutzen. So legt sich Trainer Claus Schromm vor dem Derby gegen den FC Bayern II ganz eindeutig fest.

Unterhaching – Die SpVgg Unterhaching will am Freitagabend (19 Uhr, Sportpark) die Gunst der Stunde nutzen. So legt sich Trainer Claus Schromm vor dem Derby gegen den FC Bayern II ganz eindeutig fest: „Wir wollen Platz eins erobern, auch wenn wir dann natürlich abwarten müssen, was die Konkurrenz an diesem Spieltag noch abliefert.“ Wobei der 50-Jährige durchaus einigen Respekt vor dem Nachbarn hat: „Der FC Bayern hat sich enorm entwickelt, daran ändert auch die Niederlage in Chemnitz nichts, sie zeigen immer wieder einen enormen Tempofußball und sind offensiv, auch ohne den gesperrten Wriedt, sehr gefährlich.“

Aktuell stehen die Hachinger selbst ja auf einem Aufstiegsplatz, für den Trainer ist das aber kein Grund abzuheben: „Bei uns ist auch nicht alles Gold was glänzt, wir haben jetzt elf Siege und elf Unentschieden auf dem Konto, für uns ist es ganz wichtig, dass wir auch noch Ende April ganz oben mitmischen können.“

Ganz aus dem Vollen schöpfen kann Schromm für das Highlight gegen die Bayern nicht. Derzeit fallen Luca Marseiller (Trainingsrückstand), Neuzugang Felix Müller (Muskelfaserriss) und Kapitän Dominik Stahl (wird nach einer Grippe noch geschont) aus. Und obendrein muss ausgerechnet ein Spieler mit „FC Bayern-Vergangenheit“ noch für längere Zeit pausieren. Max Dombrowka hat sich beim 5:3 in Halle die Schulter gebrochen und wird frühestens in sechs Wochen wieder zur Verfügung stehen. Am Stürmer-Roulette zwischen Dominik Stroh-Engel, Felix Schröter und Stephan Hain wird sich freilich nichts ändern und auch der versierte Passgeber Sascha Bigalke muss sich in Geduld üben. Trotz aller Ausfälle hat Schromm personell also fast schon ein Luxusproblem und ist entsprechend voll des Lobes über seine uneigennützigen Schützlinge: „Alle stellen sich in den Dienst der Mannschaft, wir haben noch sehr viele Spiele und brauchen diesen großen Kader.“

Die Hachinger schielen Richtung Aufstieg, die Lizenz für die Ligen vier, drei und zwei ist bereits beantragt. „Eine Routinemaßnahme, wir müssen für alle Fälle gerüstet sein“, betont Präsident Manfred Schwabl. Der Haching-Chef verfolgt abseits des Sports weiter mit Spannung, ob es zur Übernahme des Stadions am Sportpark kommen wird. Die endgültige Entscheidung folgt definitiv nach der Kommunalwahl (am 15. März). Erst der neu zusammengestellte Hachinger Gemeinderat kann dann „grünes Licht“ geben.

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