Claus Schromm Brouczek

Unterhaching

SpVgg Unterhaching: Rote Karte als Knackpunkt

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Unterhaching – In der Hinrunde der 3. Liga hatte die SpVgg Unterhaching überraschend mit 3:0 in Magdeburg gewonnen. Jetzt konnte der Aufstiegsaspirant den Spieß umdrehen und mit einem glücklichen 1:0 die Punkte aus dem Sportpark entführen.

Der Knackpunkt der Partie war sicher die Rote Karte von Hachings Kapitän Josef Welzmüller in der 50. Minute wegen einer Notbremse.

Bis zur Pause bestimmten die Gastgeber eindeutig das Geschehen gegen etwas leblose Magdeburger, die nach der vierten Partie innerhalb von zwölf Tagen recht müde wirkten. Doch die Hachinger konnten die Überlegenheit nicht in zählbaren Erfolg ummünzen. „Wir haben uns leider wieder einmal für den großen Aufwand nicht belohnt“ ärgerte sich Torjäger Stephan Hain, der wie Sascha Bigalke zwei dicke Möglichkeiten zur Führung vergab. „Haching war in der ersten Halbzeit einfach besser“, räumte Gäste-Trainer Jens Härtel ein.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. „Mit der Roten Karte änderte sich das Spiel. Magdeburg hat Dampf gemacht, wir haben nett und schön gespielt, aber leider nicht eklig und effektiv“, bedauerte Hachings Trainer Claus Schromm. Die Magdeburger nutzten dann einen Hachinger Abwehrschnitzer in der 77. Minute zum 0:1 durch Philip Türpitz. „Unter dem Strich war es für uns ein dreckiger Sieg“, meinte FCM-Coach Härtel.

In der Schlussphase drängten die Hachinger in personeller Unterzahl noch auf den Ausgleich, aber die cleveren Gäste konnten sich immer wieder befreien, sehr zur Freude der vielen Magdeburger Fans unter den 5000 Zuschauern. „Das war schon eine tolle Atmosphäre, aber leider hatten wir dann kein Ei im Osternest“, lautete das Fazit von Schromm.

Quelle: fussball-vorort.de

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