SpVgg Unterhaching SC Verl 3. Liga Arie van Lent
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Zum Aus-der-Haut-Fahren: Hachings Alex Fuchs. 

SpVgg Unterhaching hadert mit Elfmeterentscheidung

Trotz nächster Niederlage: Arie van Lent „kann Mannschaft keinen Vorwurf machen“

  • vonKlaus Kirschner
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Die SpVgg Unterhaching musste den nächsten Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Die Elf von Arie van Lent unterlag beim SC Verl trotz Führung. 

  • Die SpVgg Unterhaching hat im Kampf um den Nicht-Abstieg die nächste Niederlage kassiert.
  • Die Hachinger unterlagen beim SC Verl mit 1:2.
  • Arie van Lent ist mit der Schiedsrichter-Leistung unzufrieden.
  • Verl– Mit viel Rückenwind, bedingt durch den 3:1-Heimsieg gegen Halle, reiste die SpVgg Unterhaching zum Auswärtsspiel beimSC Verl. Doch umgehend setzte es einen Dämpfer, denn das Team von Trainer Arie van Lent kassierte beim 1:2 gegen den starken Aufsteiger aus Westfalen die fünfte Auswärtsniederlage in Serie und bleibt tief im Tabellenkeller.

    Besonders im Blickpunkt bei diesem Duell stand Schiedsrichter Martin Speckner (Schloßbach) mit zwei umstrittenen Elfmeterentscheidungen. Nach einem Rempler von Sascha Korb gegen Luca Marseiller deutete der Unparteiische in der zwölften Minute sofort auf den Punkt: Dominik Stroh-Engel verwandelte sicher zur Hachinger 1:0-Führung. In der 39. Minute leistete sich Christoph Greger eine leichte Berührung gegen den Verler Mittelfeldspieler Philipp Sander: Zlatko Janjic nutzte das „Geschenk“ zu seinem 14. Saisontreffer. „Der Schiedsrichter hat uns mit dieser Entscheidung die Energie geraubt, das war keine Elfmeter“, ärgerte sich van Lent.

    SpVgg Unterhaching wacht zu spät wieder auf

    Die kurzzeitige Verunsicherung der Hachinger bestrafte Aygun Yildirim nur zwei Minuten später zum 2:1 für die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein „Abnutzungskampf“ mit wenigen klaren Tormöglichkeiten für die SpVgg.Van Lent wollte mit den Einwechslungen von Stephan Hain und Julian Richter in der 67. Minute neue Impulse setzen, was aber erst in den hektischen Schlussminuten gelang. Die beste Möglichkeit, doch noch einen Punkt zu entführen, verpasste der unermüdlich kämpfende Kapitän Markus Schwabl (90.).

    „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, kommentierte van Lent, der die Gegenwehr der Seinen hervorhob: „Sie haben alles reingehauen und leidenschaftlich gekämpft. Wir waren insgesamt vielleicht sogar die bessere Mannschaft und hätten uns mindestens einen Punkt verdient. Jetzt haben wir noch zehn Spiele, um da unten rauszukommen.“ 

    (Klaus Kirschner)

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