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Tom Lamest bei seiner Lieblingsbeschäftigung an seinem Lieblingsort.

Tom Lamest und SpVgg Unterhaching beenden Zusammenarbeit

Tom Lamest: „Ich hoffe auf ein Comeback als Stadionsprecher“

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  • Luca Iannotta
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Zum zweiten Mal beenden Haching und Tom Lamest ihre Zusammenarbeit. Die Trennung von der Spielvereinigung war für Lamest sehr emotional. 

  • Stadionsprecher Tom Lamest und die SpVgg Unterhaching trennen sich zur Winterpause. 
  • Lamest wird auf jeden Fall weiterhin im Bereich Fußball tätig bleiben.
  • Die Arbeit bei der Spielvereinigung wird ihm fehlen.

Wie kam es nach zweieinhalb Jahren zur Trennung von Haching?

Es gab unterschiedliche Auffassungen bei der Arbeitsweise. Beidseitig wurde dann entschieden, dass sich hier die Wege trennen. Es fließt also kein böses Blut und wir begegnen uns weiterhin auf Augenhöhe. Ich möchte keine dreckige Wäsche waschen, weil davon habe ich durch meine Kinder genug.

Beeinflusst die Trennung deine Verhältnis zu Haching?

Fan ist und bleibt man. Ich werde nicht wegen irgendwelcher Unstimmigkeiten auf ein mal Bayern oder Dortmund Fan. 

Was hast Du für Zukunftspläne?

Ich möchte auf jeden Fall weiter im Fußball bleiben, und zwar so hochklassig wie möglich. Meine Frau hat auch schon Panik bekommen und gefragt, was sie denn jetzt machen soll, wenn ich am Wochenende immer zu Hause bin. Aber ich konnte sie beruhigen, denn ich habe bereits mehrere Hospitationen bei anderen Vereinen geplant. Ich hoffe, dass ich mir dort den einen oder anderen Tipp holen kann. Ich hoffe auf ein Comeback als Stadionsprecher.

Von Kindheit an bei Haching

Du hast deinen Job mit Hingabe gemacht. Wie bist du überhaupt Stadionsprecher geworden?

Das Wichtigste ist, einen Bezug zum Verein zu haben. Den hatte ich bei Haching von Kindheit an. Angefangen habe ich 2004 bei der zweiten Mannschaft der Spielvereinigung. Nach sechs Jahren habe ich dann einen Schnitt gemacht, da es beruflich nicht mehr möglich war. Diese Zeit habe ich genutzt, um mich fortzubilden und eine Familie zu gründen. 2017 kam Haching mit der Bitte auf mich zu, für zwei Spiele als Stadionsprecher der 1. Mannschaft einzuspringen. Irgendwan hieß es dann, dass Martin Piller komplett aufhört und ich habe den Posten dankend angenommen. Meine Rückkehr war also gar nicht geplant. Es hat sich so angefühlt, als würde ich wieder nach Hause kommen. 

Wie bewertest du deine Arbeit rückblickend?

Ich bin sehr gut angekommen, besonders bei den Fans. Ich bin schon sehr lange Haching-Fan und deswegen hat die Chemie zwischen Anhängerschaft und mir immer gestimmt. In meiner Freizeit bin ich auch des Öfteren zu den Auswärtsspielen gefahren.

„Ich habe zwei Wohnzimmer“

Wie ist die Trennung für dich?

Ich werde diese Zeit auf jeden Fall sehr vermissen. Stadionsprecher-Sein ist mein Leben. Ich habe zwei Wohnzimmer: In einem steht meine Couch, im anderen schaue ich Fußball. Am Schlimmsten leidet meine älteste Tochter. Sie fragt mich immer wieder, was wir denn jetzt mit unserem Wochenende anfangen sollen. Ich werde aber auf jeden Fall den Kontakt zur Fangemeinde halten.

Beim Relegationsspiel 2017 hast du eine Spendenaktion gestartet und bist zu Fuß von Elversberg nach München gelaufen. Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Die Aktion war schon ein bisschen geisteskrank von mir (lacht). Ich wollte mit dem Lauf für das Kinderhospiz eine Inspiration für andere Menschen sein.  

Was war dein Highlight in deiner Zeit bei der Spielvereinigung?

Da gibt es zwei: Mein erstes Spiel als Stadionsprecher der ersten Mannnschaft - für uns ging es gegen Kaiserslautern und Stefan Schimmer konnte in der Nachspielzeit den 3:2-Führungstreffer erzielen. Bei der anderen Partie ging es gegen die Würzburger Kickers. Nach einem 1:4 Rückstand bis zur 87. Minute gelang uns noch der 5:4 Sieg.  

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