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Felix Magath kehrt als Funktionär in den Fußball zurück und beendet für sich gleichzeitig das Trainer-Kapitel. Der 66-Jährige, der seit vielen Jahr en in Pullach lebt, kümmert sich künftig um den Drittligisten Würzburger Kickers und den FC Admira Wacker Mödling aus Österreich. 

Fußball - 3. Liga

Im Frühjahr vorne dabei sein

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Startschuss für die zweite Saisonhälfte in der Dritten Liga. Und wenn das Auftaktmatch der SpVgg Unterhaching am Samstag (14 Uhr) bei den Würzburger Kickers nur annähernd so turbulent wird wie das Hinspiel im Juli, dürfen sich die Fans auf einen tollen Start freuen.

Unterhaching – 5:4 gewann die SpVgg damals ein vollkommen irres Spiel, das wegen eines Gewitters 20 Minuten unterbrochen werden musste. In der 88., 91. und 94. Minute drehten die Hachinger damals einen Rückstand noch. „Ein total verrücktes Spiel“, erinnert sich Trainer Claus Schromm, bleibt aber zurückhaltend, was die Erwartung an ein neuerliches Spektakel angeht: „Es wäre schön, wenn wenigstens die Punktzahl ähnlich wäre.“

Die Kickers liegen zwar zur Winterpause nur auf Platz 13 der Tabelle, sind aber ambitioniert, noch möglichst weit nach oben zu kommen. Perspektivisch ist der Aufstieg in die Zweite Liga angepeilt, ähnlich wie die SpVgg soll das in den nächsten Jahren gelingen.

Mit Meister-Trainer Felix Magath zieht seit letzter Woche ein absoluter Fachmann die sportlichen Fäden bei den Kickers, was die Ambitionen unterstreicht. Auf einen guten Start hofft man in Würzburg besonders.

Das sollte Claus Schromms Team aber nicht überraschen. „Wir wissen vom Gegner relativ viel“, sagt Hachings Chefcoach, „Würzburg hat große Ziele, aber wenig Geheimnisse.“ Das liegt auch daran, dass beide Klubs im Trainingslager in Spanien quasi Nachbarn waren und gegenseitig sowohl bei Trainingseinheiten als auch bei Testspielen des Konkurrenten spionieren konnten.

Um nicht wie in den Vorjahren gleich wieder in ein unruhiges Fahrwasser zu geraten, hofft auch die SpVgg auf einen erfolgreichen Auftakt. „Wir müssen die Bindung nach oben behalten“, fordert Schromm, dessen Mannschaft auf Platz fünf überwinterte und dabei punktgleich mit Mannheim auf dem Relegationsplatz war.

Doch die Abstände sind bis hinunter zu Rang elf so dünn, dass jede Niederlage verhängnisvoll sein könnte. Dranbleiben, heißt deshalb die Devise, „es wird noch lange eng bleiben“, sagt Claus Schromm, „im März und April musst du noch vorne dabei sein.“

SpVgg Unterhaching: Mantl –– Schwabl, Winkler, Greger, Dombrowka – Stahl, Stierlin – Müller, Heinrich – Hain, Stroh-Engel.

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