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Das war nix: Trainer Claus Schromm startet mit seiner SpVgg Unterhaching mit einem 0:2-Niederlage ins Punktspieljahr 2019. 

Haching vergibt große Chance

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Die SpVgg Unterhaching ist mit einer verdienten 0:2-Niederlage bei Hansa Rostock ins neue Jahr gestartet. Es war für die Hachinger die erste Auswärtspleite der Saison. Ärgerlich: Die vorderen Mannschaften ließen ebenfalls Punkte liegen. Somit verpasste die SpVgg die Chance, den Rückstand zu verkürzen.

Unterhaching – Allerdings waren sich am Samstag nach dem Abpfiff im Ostseestadion alle einig: Die Partie hatte den richtigen Sieger. „Es war insgesamt eine verdiente Niederlage“, gab Kapitän Alexander Winkler zu, der ins Team rutschte, nachdem Dominik Stahl krankheitsbedingt kurzfristig ausgefallen war. „Das Problem war heute, dass wir gerade in der Offensive nicht in unser Spiel gekommen sind. Wir hätten wahrscheinlich noch zwei Stunden spielen können, ohne dass wir ein Tor gemacht hätten.“

Vom Start weg war der Tabellen-Zwölfte die aktivere Mannschaft, die mit einem einfachen Rezept Erfolg hatte: Den Gegner früh zu stören und nicht ins Spiel kommen zu lassen. „Rostock hat oft den Ball gehabt“, analysierte Trainer Claus Schromm, „und wenn wir ihn mal hatten, waren wir viel zu hektisch und haben ihn schnell wieder verloren. Rostock hat uns von Anfang an unglaublich aggressiv unter Druck gesetzt.“ Die Fakten zu einer einseitigen ersten Halbzeit: Die SpVgg verbuchte keine Torchance, Hansa ging mit einem verdienten 1:0 in die Pause. Das hatte Scherff in der 38. Minute mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern erzielt, nachdem die Gäste einen Eckball schwach abgewehrt hatten. Wannenwetsch schon in der 5. Minute sowie Evseev (29.) und zweimal Rieble (33. und 35.) hatten auch davor schon für höchste Gefahr vor dem Hachinger Kasten gesorgt.

Nach der Pause bekam die SpVgg die Partie etwas besser in den Griff, ohne jedoch in der Offensive für sehenswerte Aktionen zu sorgen. Rostock war weiter gefährlicher. Unterhachings Torhüter Lukas Königshofer rettete mit einer Glanztat gegen den alleine vor ihm auftauchenden Evseev (59.), dann klärte Christoph Greger in höchster Not nach Wannenwetschs Hereingabe (68.). Für die Entscheidung sorgte schließlich der eingewechselte Biankadi mit seiner ersten Ballberührung. Er schob erneut nach schwacher Abwehr den Ball cool zum 2:0 ins Tor (75.). „Damit war der Deckel drauf“, gab Schromm zu, auch wenn seine Mannschaft in der Schlussphase wenigstens noch zwei gute Torchancen verzeichnete. Hansa-Keeper Gelios parierte in den letzten zwei Minuten dreimal stark gegen Stefan Schimmer. Auf der Gegenseite hatte Biankadi kurz vor dem Ende aber auch das dritte Tor für Rostock auf dem Fuß.

„Wir haben unseren Spielstil nie durchziehen können und vorne nie für Entlastung sorgen können“, analysierte Torhüter Königshofer nach dem Abpfiff enttäuscht. „Wir haben den stärksten Angriff der Liga, aber davon hat man heute nichts gesehen.“ Für die SpVgg endete der erste Auftritt 2019 genau 48 Tage nach dem letzten Drittliga-Spiel somit enttäuschend und mit der ersten Niederlage nach 13 Partien und seit fast fünf Monaten. Zudem war es die erste Auswärtspleite der Saison. Es war für Königshofer aber auch eine Vorlage, es im Heimspiel gegen Wehen-Wiesbaden bereits am Freitag Abend (19 Uhr) besser zu machen: „Unser Plan für die Rückrunde bleibt der gleiche. Wir werden im nächsten Spiel ein anderes Gesicht zeigen, und dann müssen sich die Gegner wieder anschnallen.“

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