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Markus Schwabl beim Training im Unterhachinger Sportpark: Von 2015 bis 2017 spielt e er beim VfR Aalen, war dort sogar Kapitän.

Endlich im Jahr 2019 ankommen

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Zweiter Anlauf auf der Ostalb: Im Nachholspiel beim VfR Aalen will die SpVgg Unterhaching heute Abend (Anstoß 19 Uhr) nach drei Niederlagen in Serie zurück in die Erfolgsspur. Der Gegner ist Tabellenletzter der Dritten Liga, die Hachinger plagen aber weiter Personalsorgen.

Unterhaching – Abwehrchef Marc Enders kehrte zwar nach überstandener Magen-Darm-Erkrankung zurück ins Training, ob er auch zum Einsatz kommt, bleibt aber offen. Ebenso, ob es für einen 90-Minuten-Einsatz reichen würde. Markus Schwabl hat seine Gelbsperre abgesessen und ist gegen seinen Ex-Klub wieder mit dabei. Ansonsten gab es für Chftrainer Claus Schromm wenig Entwarnung, im Gegenteil. Luca Marseiler (Hüfte) und Christoph Greger (Knie) kehrten mit Schmerzen von der 0:1-Pleite in Braunschweig zurück. Für den erkrankten Thomas Hagn kommt die Partie wohl noch zu früh. Finn Porath ist hingegen wieder fit, nach seiner fünften Gelben Karte nun aber gesperrt. „Damit bricht eine Option in der Offensive weg“, sagt Schromm.

Nichtsdestotrotz soll gegen das Schlusslicht der Dritten Liga die Hachinger Negativserie enden. Der VfR hat mit nur 18 Punkten aus 24 Spielen aktuell bereits zehn Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Den letzten Sieg feierten die Aalener am 10. Spieltag im September 2018. Aus den letzten fünf Partien holten sie nur einen Punkt, den immerhin am vergangenen Wochenende gegen die in der Rückrunde so erstarkte SG Sonnenhof Großaspach (1:1).

„Das Spiel ist für beide Mannschaften extrem wichtig“, unterstreicht SpVgg-Trainer Claus Schromm. „Aalen muss im Abstiegskampf punkten, wir wollen jetzt endlich auch mit den Ergebnissen in 2019 ankommen. Die Leistung in Braunschweig stimmt mich dafür positiv.“

Kapitän Dominik Stahl sieht es positiv, dass nun Englische Wochen mit wenig Pausen anstehen: „Ich denke, dass es für uns ein Vorteil ist, dass es schon am Mittwoch wieder weitergeht. So eine Niederlage wie in Braunschweig hängt natürlich im Kopf. So können wir es mit einem guten Ergebnis schnell wiedergutmachen.“

Auch Verteidiger Markus Schwabl, der von Sommer 2015 bis Januar 2017 in Aalen spielte und dort Kapitän war, ehe er nach England wechselte, weiß um die Bedeutung des Nachholspiels: „Die Partie ist für beide Seiten richtungsweisend. Ich denke, dass Aalen nach vorne spielen wird, sie müssen ja fast gewinnen. Gerade das macht sie gefährlich. Aber auch wir brauchen dringend wieder ein Erfolgserlebnis.“

SpVgg Unterhaching: Königshofer – Schwabl, Endres, Greger (Winkler), Dombrowka – Stahl, Hufnagel – Marseiler, Bigalke, Schimmer

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