Der SV Ditib Unterschleißheim will in die Kreisklasse aufsteigen.
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Der SV Ditib Unterschleißheim will in die Kreisklasse aufsteigen.

A-Klassist möchte unbedingt aufsteigen

SV Ditib Unterschleißheim: Kreisklasse ist das Ziel

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Der SV Ditib Unterschleißheim möchte erstmals in seiner Geschichte in die Kreisklasse aufsteigen. Aktuell liegt die Mannschaft auf dem zweiten Platz in der A-Klasse.

Unterschleißheim – Zwölf Jahre nach seiner Gründung schickt sich der SV Ditib Unterschleißheim an, erstmals den Sprung in die Kreisklasse zu schaffen: Aktuell ist die Mannschaft von Trainer Frank Zoberbier Zweiter in der A-Klasse 2 und liegt somit auf einem direkten Aufstiegsplatz. Zwei Dinge könnten die Ditib-Kicker aber noch ausbremsen. Zum einen eine Schwächephase in den letzten neun Saisonspielen. Und zum anderen: die Coronakrise.

Zoberbier: „Wir wollen auf jeden Fall nach oben“

Denn sollte die derzeit unterbrochene Spielzeit kein reguläres Ende finden, dann würde sich die Frage stellen, ob und wie diese Saison zu werten ist. „Wir wollen auf jeden Fall nach oben“, betont Trainer Zoberbier. „Und der Kader hätte auch das Zeug für die Kreisklasse – wenn wir uns auf der einen oder anderen Position noch verstärken.“ Aller Aufstiegsambitionen zum Trotz behellige er sein Team in der Corona-Zwangspause weder mit Laufplänen noch mit Online-Training, sagt Zoberbier. „Das ist eine türkische Mannschaft. Wenn ich denen mit Laufplänen komme, dann sagen die Danke, legen die Blätter zur Seite und vergessen sie.“

Ditib Unterschleißheim: Die Mannschaft steht

Ohnehin wollen die Unterschleißheimer „erst mal abwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt“, sagt Zoberbier. Er hält es für „absolut unrealistisch“, dass die laufende Saison bis Ende Juni noch über die Bühne gehen kann. „Da müsste man mehrere Englische Wochen machen. Und für uns wäre das unmöglich, denn wir haben mehrere Spieler, die Schicht arbeiten.“ Dass die lange Fußballauszeit zu einem Personalschwund bei seiner Mannschaft führen könnte, das fürchtet Frank Zoberbier nicht. „Die Jungs sind alle gute Freunde, viele von denen waren schon gemeinsam in der Schule“, betont der Coach. „Und mir ist auch bislang niemand bekannt, der aufhören oder weggehen will.“  

(Patrik Stäbler)

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