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Zurück bei seinem Heimatklub, sogar die Trainer sind wieder die gleichen: Fabian Cavadias sitzt vor rund acht Jahren auf den Schultern von Roman Langer, daneben steht der heutige Männertrainer Christoph Schmitt und ganz rechts Severin Müller, der heute ebenfalls in der Regionalligamannschaft des SV Heimstetten spielt; das Bild rechts zeigt Cavadias beim jüngsten Einsatz gegen Bayreuth.

18-Jähriger folgt Rat von Hachings Präsident Schwabl zu vorzeitigem Wechsel in Herrenbereich

Fabian Cavadias startet bei Heimstetten durch

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Dass Fabian Cavadias nach seinem Wechsel zum SV Heimstetten im Sommer erst mal gehörige Anlaufprobleme hatte, war seiner Jugend geschuldet – und das ist nicht im übertragenen Sinn gemeint. Denn der Verteidiger war damals erst 17 Jahre alt, weshalb der Regionalligist sich lange vergeblich um eine Spielberechtigung für ihn bemühte. Doch als diese endlich vorlag, startete Cavadias durch: In 16 Ligaspielen gehörte er 16 Mal zur Startelf; kein anderer Heimstettner ist diese Saison länger auf dem Rasen gestanden als der 18-Jährige.

Heimstetten – „Ich habe mir vor der Saison das Ziel gesetzt, zwanzig Regionalligaspiele zu machen“, sagt Cavadias. Dass er diese Marke nun wohl schon vor dem Winter erreichen wird, habe ihn selbst überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft.“ Dabei dürfte Cavadias sogar noch A-Jugend spielen und hätte für diese Saison eigentlich einen Vertrag bei der SpVgg Unterhaching gehabt. Doch sowohl sein dortiger Trainer Robert Lechleiter als auch Präsident Manfred Schwabl hätten ihm geraten, lieber in den Herrenbereich zu wechseln, sagt Cavadias. „Ich hatte im Sommer zwei, drei Optionen – alle in der Regionalliga.“ Am Ende entschied er sich für seinen Heimatklub, wo er bis zur C-Jugend gekickt hat – zumeist unter seinem heutigen Trainer Christoph Schmitt. „Ich bin immer in Kontakt mit ihm geblieben“, sagt Cavadias, der zwei Jahre beim FC Bayern und danach eine Saison in Unterhaching gespielt hat. „Und über Christoph Schmitt bin ich dann auch zurück nach Heimstetten gekommen.“

Für den 18-Jährigen ist dies ein doppelter Glücksfall. Zum einen sind die Wege kurz – „ich wohne ja gleich da vorne hinter der Anzeigetafel“, sagt Cavadias. Zum anderen macht der Teenager nach bestandenem Abitur aktuell ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport – teils in der Geschäftsstelle des SVH, teils als Sportlehrer in zwei Grundschulen im Ort. Anschließend wolle er studieren, sagt Cavadias – wobei er auch den Traum vom Profi-Fußball noch lange nicht aufgegeben habe, wie er betont. Aktuell jedoch fühle er sich beim SVH am richtigen Platz: „Für meine achtzehn Jahre war der Wechsel in die Regionalliga genau der richtige Schritt.“

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