Ballverliebt: Sebastiano Nappo kehrt nach eineinhalb Jahren beim FC Augsburg II zurück zum SV Heimstetten – und trifft nun prompt auf seinen Ex-Verein.
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Ballverliebt: Sebastiano Nappo kehrt nach eineinhalb Jahren beim FC Augsburg II zurück zum SV Heimstetten – und trifft nun prompt auf seinen Ex-Verein.

Rückkehrer Nappo trifft auf Ex-Verein

SV Heimstetten heiß auf den Ligapokal

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Der SV Heimstetten ist heiß auf das Duell mit der Reserve des Bundesligisten FC Augsburg. Die Heimstettner treten im Ligapokal mit Ihrer stärksten Elf an.

Heimstetten – Exakt 203 Tage nach dem 2:1-Coup gegen den 1. FC Schweinfurt bestreitet der Regionalligist SV Heimstetten am Samstag um 14 Uhr erstmals wieder ein Pflichtspiel – daheim gegen den FC Augsburg II. Zwar geht es nicht um Ligapunkte, sondern um den Ligapokal, in dem der SVH – aus geographischen Gründen – zusammen mit den Schwaben und dem VfR Garching in einer Vorrundengruppe antritt. „Doch es ist endlich wieder ein Pflichtspiel“, betont Trainer Christoph Schmitt. „Und genauso wollen wir diese Partie auch angehen.“

SV Heimstetten: Im Ligapokal spielt die stärkste Elf

Entsprechend werde er am Samstag „nicht rumprobieren“, sondern seine stärkste Elf auf den Platz schicken, kündigt der Coach an. Dabei hat Schmitt in der Vergangenheit mehrfach betont, dass der Ligapokal keinen größeren Stellenwert für ihn hat und sein Fokus auf dem Ligabetrieb liege. Dort will der SVH den Klassenerhalt schaffen, der – anders als in den unteren Ligen – im Ligapokal nicht erreicht werden kann. Dafür winkt dem Sieger dieses Wettbewerbs in der Regionalliga ein Startplatz im DFB-Pokal. „Das wäre natürlich eine Riesengeschichte“, sagt Schmitt – wohl wissend, dass der Weg dorthin lang und sein Team wahrlich nicht einer der vorderster Titelanwärter ist.

Schmitt: „Wir haben in den Testspielen oft nicht das abgerufen, was wir können“

Dennoch dürfte es den SVH-Kickern gegen Augsburg an Motivation nicht mangeln. Schließlich liegt hinter ihnen eine ewig lange Vorbereitung mit zahllosen Testspielen, in denen das Team nicht durchgehend überzeugen konnte. So setzte es etwa gegen die Bayernligisten Pullach und Deisenhofen zwei Niederlagen für die Heimstettner. „Wir haben in den Testspielen oft nicht das abgerufen, was wir können“, räumt Schmitt ein. Er gibt sich dennoch überzeugt von seinem „sehr starken Kader“, der „vielleicht sogar noch etwas stärker ist als vor einem halben Jahr“.

FC Heimstetten: Sebastiano Nappo gegen den Ex-Verein

Zwar hat der SVH in Tim Schels und Marco Raimondo-Metzger zwei Leistungsträger verloren – dazu sind Simon Gartmann, Manuel Duhnke und vermutlich auch Luca Beckenbauer nicht mehr an Bord. Jedoch hat der Klub im Gegenzug Leopold Krueger und Valentin Micheli aus Garching verpflichtet; überdies sind Stürmer Mohamad Awata aus Schweinfurt und Sebastiano Nappo zu ihrem Ex-Klub zurückgekehrt. Letzterer dürfte am Samstag besonders auf einen Einsatz brennen, geht es doch gegen seine Ex-Kollegen aus Augsburg: Für die FCA-Reserve hat Nappo zuletzt in eineinhalb Saisons 44 Regionalligaspiele bestritten und 14 Tore erzielt – bevor er im Sommer nach Heimstetten heimgekehrt ist.

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Günzel, Spitzer, Cavadias, Sengersdorf, Sabbagh, Reuter, Micheli, Hannemann, Riglewski, Awata.

(Patrick Stäbler)

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