Christoph Schmitt und der SV Heimstetten stehen nach vier Spielen mit vier Zählern im Tabellenmittelfeld.
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Christoph Schmitt und der SV Heimstetten stehen nach vier Spielen mit vier Zählern im Tabellenmittelfeld.

Überlegene Gäste kommen in Schalding-Heining über Remis nicht hinaus

SV Heimstetten fehlt gegen Schalding-Heining der letzte Punch

  • Patrik Stäbler
    VonPatrik Stäbler
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Der SV Heimstetten verpasst beim SV Schalding-Heining den erhofften Auswärtserfolg. Kapitän Lukas Riglewski und Bernard Mwarome hatten den Sieg auf dem Fuß´.

Heimstetten – Als nach 93 Spielminuten der Schlusspfiff ertönt, gehen die Köpfe bei den Regionalligafußballern des SV Heimstetten erst mal nach unten. Die einen lassen ihre Körper entkräftet auf den Rasen sinken, die anderen trotten eher lustlos zum Abklatschen in Richtung Schiedsrichtertrio oder zu ihren Gegenspielern vom SV Schalding-Heining.

„Kurz nach dem Abpfiff waren die Jungs erst mal enttäuscht“, gab Trainer Christoph Schmitt später zu Protokoll. Und auch auf den ersten Kilometern der Heimfahrt sei die Stimmung gedrückt gewesen. Doch je näher der Mannschaftsbus seinem Zielort Kirchheim kam, desto mehr habe sich die Laune seiner Kicker entspannt, berichtete der Coach. „Ich denke, dass sie nach und nach verstanden haben, dass es auch mal okay ist, nur einen Punkt mitzunehmen - vor allem bei einem Gegner, gegen den wir in den letzten Jahren nie was geholt haben.“

„Wenn wir am Ende noch den Lucky Punch setzen, kann sich der Gegner auch nicht beschweren.“

Christoph Schmitt über das Remis gegen Schalding-Heining.

Tatsächlich war der SVH bei den vier vergangenen Partien gegen den Klub aus Passau stets als Verlierer vom Platz gegangen. Auch deshalb zeigte sich Schmitt nach dem 0:0 betont zufrieden - zumal er seiner Elf eine „sehr ordentliche Leistung“, attestierte. „Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung“, befand der Trainer. „Doch wenn wir am Ende noch den Lucky Punch setzen, kann sich der Gegner auch nicht beschweren.“

Besonders erfreut haben dürfte Schmitt die Defensivleistung seines Teams – nur vier Tage, nachdem es sich gegen den Aufsteiger aus Pipinsried drei Gegentore eingefangen hatte. Nach diesem 1:3 beklagte der Coach angesichts mehrerer individueller Patzer einen Rückfall in alte Zeiten bei seiner Mannschaft. In Schalding-Heining aber zeigte sich seine Abwehr diesmal über 93 Minuten fast durchgehend sattelfest, sodass man zum Abzählen der gegnerischen Tormöglichkeiten nicht mal eine Hand benötigte.

SV Heimstetten: Riglewski und Mwarome vergeben Chancen zum Sieg

Auf der anderen Seite des Feldes fackelte aber auch der SVH wahrlich kein Chancen-Feuerwerk ab. „Nach vorne hat uns etwas der Punch gefehlt“, räumte der Trainer ein. In der Folge bekamen die circa 750 Zuschauer eine chancenarme und kampfbetonte Partie zu sehen, in deren erster Hälfte die Gäste mehr vom Spiel hatten - ohne dies aber in Zählbares ummünzen zu können. Nach dem Wechsel kamen die Passauer stärker auf und durch ihren Torjäger Fabian Schnabel zu einer dicken Chance. Doch aus sieben Metern setzte der Schaldinger die Kugel knapp über die Querlatte (59.).

Zu diesem Zeitpunkt hätte Heimstetten schon führen können - wäre Lukas Riglewskis Schuss in der 52. Minute nicht knapp links sondern rechts am Pfosten vorbeigerauscht. Doch weil der Kapitän etwas zu ungenau gezielt hatte und eine Viertelstunde später auch ein 35-Meter-Knaller von Bernard Mwarome nur die Latte touchierte, endete die Partie letztlich verdienterweise mit einem torlosen Remis.

SV Schalding-Heining - Heimstetten 0:0

SV Heimstetten: Riedmüller, Mwarome, Günzel, Sengersdorf, Gebhart, Reuter (87. Krüger), Hingerl, Micheli, Müller (73. Nappo), Skrijelj (73. Awata), Riglewski (63. Weser).
Schiedsrichter: André Denzlein (1. FC Hochstadt).
Zuschauer: 750.

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