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Top-Torjäger des SVH: Felix Michalz.

SV Heimstetten

Felix Michalz trifft im Schnitt alle 35 Minuten

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Er gilt als „Luftikus“ - und er ist aktuell der treffsicherste Torjäger beim Fußball-Regionalligisten SV Heimstetten: Einwechsel-Joker Felix Michalz. 

Heimstetten - Welcher Spieler des SV Heimstetten hat diese Saison die beste Torquote? Dieses Rätsel würde bei „Wer wird Millionär?“ mindestens zur 250 000-Euro-Frage taugen. Denn die Antwort ist weder Torgarant Lukas Riglewski noch sein Sturmpartner Severin Müller – und auch nicht Alexander Rojek, obschon der Ex-Grünwalder bereits vier Treffer in 313 Minuten erzielt hat.

Doch ein anderer Heimstettner ist noch effizienter: Felix Michalz ist mit dem Last-Minute-Treffer gegen Buchbach bereits sein drittes Saisontor gelungen – in 106 Spielminuten. Oder anders ausgedrückt: Stand der 22-Jährige auf dem Platz, durfte er im Schnitt alle 35 Minuten jubeln. „Ich versuche einfach alles zu geben, wenn ich reinkomme“, sagt Michalz, der bislang in acht Partien auf dem Feld stand – achtmal als Einwechselspieler in der Schlussphase.

„Wir wissen genau, was wir an Felix haben“, sagt seinTrainer Christoph Schmittund meint damit zum einen seine Schnelligkeit, zum anderen seine Torgefahr. „Er trifft auch im Training richtig gut“, so der Coach. Schmitt war bereits Trainer von Michalz, als dieser noch in der E-Jugend des SVH kickte. Später wechselte er nach Unterhaching, legte dann aber eine zweijährige Pause ein – „weil ich die Lust auf Fußball verloren hatte“, erklärt der Fachinformatiker. „Doch dann hat es mich vor zwei Jahren wieder gejuckt.“ Und so kehrte Michalz zum SVH zurück und empfahl sich dort in der Reserve in der Kreisliga, ehe ihn Schmitt in den Kader der Ersten Mannschaft beförderte.

„Felix ist ein bisschen ein Luftikus“, sagt sein Coach, „der sich manchmal selbst im Weg steht“. Nicht so jedoch in der Nachspielzeit gegen Buchbach. Da spurtet Michalz in der 93. Minute bei einem Konter nach vorne, bekommt die Kugel, tanzt den Torwart aus und setzt den Ball halbhoch ins Netz – viel souveräner geht‘s nicht. Wie er das Tor erlebt habe? Felix Michalz muss ein wenig lächeln: „Es war ein geiles Gefühl.“  ps\\

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