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Am Boden: Der Einsatz des zuletzt kranken Torhüters Maximilian Riedmüller (links: Lukas Riglewski) ist fraglich.

Dämpfer aus dem Garching-Spiel wirkt nach - Heimstetten empfängt 1860 Rosenheim

Ohne Spitzer und Steimel ins Kellerduell

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Vor den Kellerduellen in der Regionalliga gegen Rosenheim, Garching und Memmingen hat der SV Heimstetten am Dienstag im Ligapokal einen Dämpfer erhalten – aus mehrerlei Hinsicht.

Heimstetten –  Nicht nur verspielte der SVH gegen den Nachbarn VfR Garching eine 2:0-Führung und musste sich mit einem Remis begnügen. Sondern obendrein sah Abwehrmann Alexander Spitzer Rot, Daniel Steimel verletzte sich abermals, und „bedingt durch den Spielverlauf konnten wir einige Spieler nicht so früh runternehmen wie geplant“, sagt Trainer Christoph Schmitt. „Insgesamt sind da viele Dinge blöd gelaufen.“

Die Folgen bekommen die Heimstettner an diesem Samstag im eminent wichtigen Heimspiel gegen den TSV 1860 Rosenheim zu spüren (14 Uhr). So müssen die Gastgeber im Kellerduell der Tabellennachbarn auf den gesperrten Spitzer ebenso verzichten wie auf Routinier Steimel. Er hatte sich gerade von einer Blessur zurückgekämpft, nun wirft ihn also die nächste Muskelverletzung zurück, die er sich kurz vor dem Schlusspfiff gegen Garching zuzog. „Für uns alle ist das frustrierend“, sagt sein Trainer. „Und für ihn persönlich einfach nur bitter.“

Neben Steimel und Spitzer fehlt weiterhin auch der verletzte Maximilian Hintermaier. Dazu waren Sandro Sengersdorf und Moritz Hannemann zuletzt angeschlagen und Torhüter Maximilian Riedmüller krank. Inwiefern der Keeper am Samstag auflaufen kann, sei noch offen, sagt Schmitt. Sein Ersatz, der erst 18-jährige Moritz Knauf, habe seine Sache gegen Garching und davor bei Schalding-Heining aber „zweimal ordentlich gemacht“, so der Coach.

Gegen die Rosenheimer, die in der Tabelle auf einem Relegationsplatz und einen Zähler hinter dem SVH rangieren, erwartet Christoph Schmitt „ein Spiel auf Augenhöhe“. So ziemlich das Gegenteil davon sahen die Zuschauer im Hinspiel, als Heimstetten den Gegner mit 6:1 überrollte. Allerdings sei es in dieser Partie „brutal für uns gelaufen“, gibt der Trainer zu bedenken. Und infolge der langen Corona-Pause liegt der Kantersieg ohnehin schon mehr als ein Jahr zurück.

Zuletzt lief es für beide Klubs dagegen nicht wie erhofft: Sowohl Heimstetten als auch Rosenheim warten nach zwei Pleiten noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis seit dem Re-Start. „Wir haben zwei ordentliche Spiele gemacht“, sagt Schmitt mit Blick auf die 1:2-Niederlagen gegen Aschaffenburg und Schalding-Heining. „Leider haben wir zweimal verloren, das sollten wir jetzt tunlichst ändern“.

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller (Knauf), Sabbagh, Günzel, Cavadias, Sengersdorf, Reuter, Micheli, Hannemann, Riglewski, Nappo, Awata.

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