Maximilian Riedmüller: „Und zum Glück bin ich inzwischen in einem Alter, in dem ich keine schlaflosen Nächte mehr habe, wenn wir mal vier Gegentore kassieren.“
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Maximilian Riedmüller: „Und zum Glück bin ich inzwischen in einem Alter, in dem ich keine schlaflosen Nächte mehr habe, wenn wir mal vier Gegentore kassieren.“

Heimstettens Torhüter im Interview

Maximilian Riedmüller: „Zwei Spiele ohne Gegentor – das gab’s noch nie“

  • Patrik Stäbler
    VonPatrik Stäbler
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In 14 Spielen hat der SV Heimstetten 23 Gegentore kassiert – bloß, muss man sagen.

Heimstetten – Denn der Regionalligist war in der Vergangenheit, vorsichtig gesagt, nicht eben berühmt für seine Defensivstärke. Im Interview spricht Torwart Maximilian Riedmüller über die neu entdeckten Abwehrqualitäten des SVH.

Herr Riedmüller, das 0:0 gegen Nürnberg war das zweite Spiel ohne Gegentor in Serie. Können Sie sich erinnern, wann es das letztmals gab?

In Heimstetten? Wahrscheinlich noch nie!

Ist das der Beweis für die neue Defensivstärke des SVH?

Beim 3:0 in Burghausen haben wir wirklich sehr gut verteidigt. Aber heute hatte Nürnberg durchaus Chancen – so wie wir auch Chancen hatten. Das war kein typisches 0:0-Spiel, sondern es hätte auch 3:3 ausgehen können.

Trotzdem hat der SV Heimstetten in dieser Spielzeit bisher weniger Gegentore pro Partie gefangen als in den vergangenen Saisons. Wurde in der Vorbereitung gezielt an der Defensive gearbeitet?

Ja, wir haben da einiges gemacht und auch ein paar Dinge umgestellt. Und ich denke, man sieht, dass uns das gut tut. Dennoch werden wir nie ein FC Schweinfurt sein oder die Zweite Mannschaft des FC Bayern: Der SV Heimstetten hat seine Stärken eher in der Offensive. Deshalb sind unsere Spiele auch geprägt von vielen Chancen auf beiden Seiten.

Was es für Sie als Torwart immerhin nicht langweilig macht…

Ich finde es total spannend in so einer Mannschaft zu spielen. Und zum Glück bin ich inzwischen in einem Alter, in dem ich keine schlaflosen Nächte mehr habe, wenn wir mal vier Gegentore kassieren. Was am Ende zählt, ist allein das Mannschaftsergebnis. Und ich denke, das ist bislang in dieser Saison ganz in Ordnung.

(Das Gespräch führte Patrik Stäbler.)

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