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SV Heimstetten: Tabellensituation trotz Remis „zappenduster“

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Von: Patrik Stäbler

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Auf Mohamad Awata muss der SV Heimstetten heute verzichten. Der Stürmer sitzt eine Gelb-Sperre ab.
Auf Mohamad Awata muss der SV Heimstetten heute verzichten. Der Stürmer sitzt eine Gelb-Sperre ab. © Gerald Förtsch

Der SV Heimstetten freut sich auf die Reise nach Aschaffenburg. Nach dem Unentschieden gegen Schweinfurt will die Schmitt-Elf endlich wieder gewinnen.

Heimstetten - Der bei Trainern so beliebte Satz „Wir schauen nicht auf die Tabelle“ gehört vermutlich zu den drei häufigsten Lügen im Amateurfußball. Direkt hinter „Wir schauen nur auf uns.“ Und der Lieblingsphrasen: „Wir schauen nur aufs nächste Spiel.“

Die Tabelle sehr wohl im Blick hat Christoph Schmitt - und das gibt der Trainer auch offen zu. Wie sich das Tableau der Regionalliga aus Sicht seines SV Heimstetten aktuell darstellt? Auf diese Frage antwortet Schmitt vor dem Spiel des SVH beim SV Viktoria Aschaffenburg an diesem Freitag um 19 Uhr mit nur einem Wort: „Zappenduster.“

Denn mit 22 Punkten aus 26 Partien rangiert der Vorletzte Heimstetten auf einem direkten Abstiegsplatz. Dabei hat der SVH zuletzt seine Negativserie von neun Niederlagen am Stück beendet und sich gegen den 1. FC Schweinfurt ein 2:2 erkämpft. Doch auch wegen der Resultate der Konkurrenten im Tabellenkeller brachte das Remis die Heimstettner nicht vorwärts - zumindest in der Tabelle.

Für die Psyche des Teams jedoch seien das Unentschieden und das Ausgleichstor in der Nachspielzeit durch Jasper Maljojoki ungemein wichtig gewesen, ist Schmitt überzeugt. „Es wäre extrem bitter gewesen, wenn wir am Ende wieder mit leeren Händen dagestanden wären.“ Schließlich war sein SVH gegen den Tabellenvierten keinesfalls die schlechtere Mannschaft - wie schon so oft in dieser Saison. Nicht zuletzt deshalb gibt sich der Trainer trotz der düstren Tabellensituation zuversichtlich: „Wir sind überzeugt, dass wir die Qualität haben, um die notwendigen Punkte zu holen, damit wir noch die eine oder andere Mannschaft hinter uns lassen.“

SV Heimstetten: Die Hürde ist hoch

In Aschaffenburg ist die Hürde für den SVH indes hoch: Nicht nur liegt die Viktoria acht Tabellenplätze und sechs Punkte vor Heimstetten, sondern sie konnte zuletzt auch mit 2:0 in Augsburg gewinnen. Dennoch betont Schmitt: „Wir haben gegen Aschaffenburg nie ganz so schlecht ausgesehen. Das ist ein Spiel, in dem wir punkten können - wenn wir ein gutes Spiel machen.“

Bevor’s auf dem Rasen losgeht, wartet freilich noch die strapaziöseste Anfahrt in dieser Saison: Mehr als 350 Kilometer sind es von Heimstetten nach Aschaffenburg - und das am Freitagnachmittag. Trotzdem sagt Schmitt: „Ich freue mich immer auf Aschaffenburg. Das ist ein tolles Stadion mit guter Stimmung. Es macht Spaß, dort zu spielen.“

Verzichten muss der Coach am Freitag auf Mohamad Awata, der nach seiner Ampelkarte gegen Schweinfurt eine Zwangspause einlegt. Dafür kehrt Valentin Micheli nach überstandener Gelbsperre in den Kader zurück. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem zuletzt kranken Yannick Günzel. Und für die Rekonvaleszenten Sascha Hingerl und Moritz Hannemann kommt die Partie laut Schmitt vermutlich zu früh. (Patrik Stäbler)

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Maljojoki, Sabbagh, Sengersdorf, Reuter, Steimel, Micheli, Müller, Nappo, Skrijelj, Riglewski.

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