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Abwehrstark: Fabio Sabbagh (l.) sorgt als Innenverteidiger für neue Stabilität.

SVH-Coach Schmitt erwartet in Schalding ein Kampfspiel

Heimstetten will den Abwehrriegel knacken

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Rosenheim, Garching, Memmingen: In den kommenden Wochen bekommt es der abstiegsbedrohte SV Heimstetten mit sämtlichen Klubs zu tun, die in der Regionalligatabelle hinter ihm liegen. In diesen Partien könnte sich der SVH aus der Abstiegszone entfernen – oder noch tiefer ins Schlamassel rutschen.

Heimstetten – Zunächst aber geht es zu einem Gegner, der während der Corona-Pause ebenfalls das Prädikat Kellerkind trug, sich seither aber durch zwei Siege freigestrampelt hat. Die Rede ist vom SV Schalding-Heining, bei dem Heimstetten am Samstag um 14 Uhr gastiert.

„Eine sehr lauf- und zweikampfstarke Mannschaft“ sei das Team aus Passau, sagt SVH-Trainer Christoph Schmitt. Dazu kämen vermutlich nicht ganz einfache Platzverhältnisse, weshalb er seine Elf auf ein „Kampfspiel“ einstimmt. Die größte Herausforderung dürfte dabei sein, die massive Abwehr der Platzherren zu knacken: Sie ist in der Liga seit 372 Minuten ohne Gegentor und war zuletzt Garant für zwei eminent wichtige Siege über die Abstiegskonkurrenten aus Rain und Rosenheim.

Der SV Heimstetten dagegen hat seit dem Re-Start zwar im Ligapokal gegen Augsburg gewonnen. Am vergangenen Wochenende jedoch setzte es daheim ein 1:2 gegen Aschaffenburg. Knackpunkt im ersten Ligaduell seit der Pause waren zwei Gegentore zu Beginn der zweiten Halbzeit. „Das sind diese kleinen Fehler, die wir leider immer wieder machen“, moniert Schmitt. „Dabei haben wir gezeigt, dass wir inzwischen eigentlich sehr gut verteidigen.“

Ein Grund hierfür ist Fabio Sabbagh, der aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung zurückbeordert wurde. „Er gibt uns da hinten sehr viel Stabilität“, lobt sein Trainer, der aber auch anmerkt: „Die anderen Kandidaten für diese Position tun sich zurzeit ein Stück weit schwer.“ Unabhängig davon muss Schmitt am Samstag in der Viererkette umstellen, nachdem sich Maximilian Hintermaier gegen Aschaffenburg einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Für ihn wird wohl Sandro Sengersdorf nach links hinten rücken; dazu dürfte der zuletzt gelbgesperrte Valentin Micheli sein Ligadebüt für den SVH feiern.

Der Mittelfeldmann war im Sommer vom VfR Garching gekommen – mithin jener Klub, der in den nächsten Wochen zum Dauerrivalen des SVH wird. Denn neben dem Ligaduell treten die zwei Nachbarklubs vor Weihnachten auch noch zweimal im Ligapokal gegeneinander an: einmal Anfang Dezember und das andere Mal am kommenden Dienstagabend in Heimstetten.

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Günzel, Sabbagh, Cavadias, Sengersdorf, Micheli, Reuter, Hannemann, Riglewski, Nappo, Awata.

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