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SV Lohhof bläst zur Aufholjagd: „Der zweite Platz ist noch drin“

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Von: Patrik Stäbler

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„Der erste Platz ist weg“, sagt von Klaudy mit Blick auf zehn Punkte, die seine Elf vom Spitzenreiter Untermenzing trennen. „Aber der zweite Platz ist noch drin, und das ist jetzt unser Ziel.“
„Der erste Platz ist weg“, sagt von Klaudy mit Blick auf zehn Punkte, die seine Elf vom Spitzenreiter Untermenzing trennen. „Aber der zweite Platz ist noch drin, und das ist jetzt unser Ziel.“ © Christian Riedel

Der SV Lohhof hat den Aufstieg in die Bezirksliga noch nicht abgehakt. Bei der Aufholjagd sollen die in der Hinrunde verletzten Leistungsträger helfen.

Lohhof - Die Zahl, die den bisherigen Saisonverlauf des SV Lohhof in der Kreisliga 1 am prägnantesten zusammenfasst, ist die 36. Genau so viele Spieler hat der Klub nämlich laut Trainer Manuel von Klaudy in 13 Partien eingesetzt. Grund für die gewaltige Rotation waren unzählige Ausfälle infolge von Verletzungen, Urlauben und Vaterschaften. „Es war völlig verrückt, was da alles zusammengekommen ist“, sagt von Klaudy.

Wobei der Coach sogleich betont, dass es vielen anderen Teams ähnlich ging. „Doch die konnten das ein Stück weit kompensieren. Wir haben das leider nicht geschafft.“ Die Folge: Mit 22 Punkten aus 13 Partien überwintert der selbsternannte Aufstiegskandidat aus Lohhof nur auf Tabellenrang fünf, was der Coach als „nicht zufriedenstellend“ bezeichnet. Nun will der SVL ab Mitte März zur Aufholjagd blasen. „Der erste Platz ist weg“, sagt von Klaudy mit Blick auf zehn Punkte, die seine Elf vom Spitzenreiter Untermenzing trennen. „Aber der zweite Platz ist noch drin, und das ist jetzt unser Ziel.“

SV Lohhof: 2G-Regel kein Problem

Um sich für die geplante Aufholjagd fitzumachen, starten die Lohhofer Ende Januar in die Vorbereitung. In der Liga soll es dann am 11. März mit einem Derby gegen den SC Inhauser Moos losgehen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir da auch starten, vermutlich mit 2G-Regel“, sagt von Klaudy. Sein Team würde dies vor keine größeren Probleme stellen, schließlich seien bis auf einen genesenen Kicker alle Spieler geimpft. Personell kann der Coach auf den bekannten Kader zurückgreifen– mit einer Ausnahme: Torwart Diego Gustin Terrones ist weggezogen und hat den Verein daher verlassen. An seiner Stelle hat der SVL den 20-jährigen Vincent Spangenberg vom TSV Eching verpflichtet. „Den wollten wir schon im Sommer holen“, verrät von Klaudy. „Dass das jetzt geklappt hat, freut mich sehr.“

Ansonsten hofft der Trainer darauf, dass seine zuletzt von Verletzungen geplagten Leistungsträger wie Luan Barros oder Ljeotrim Sekiraqa im neuen Jahr öfter auf dem Platz stehen als im bisherigen Saisonverlauf. In Sebastian Mihajlovic könnte zudem ein langjähriger Landesligaspieler sein Debüt im SVL-Trikot geben. Nachdem eine Knorpelverletzung den Mittelfeldmann jahrelang außer Gefecht gesetzt habe, so von Klaudy, sei er nun wieder fit und wolle noch einmal angreifen.  (PATRIK STÄBLER)

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