1. Startseite
  2. Sport
  3. Amateurfußball
  4. Landkreis München

SV Pullach: Coach Fabian Lamotte bittet nach 2:4 um Geduld

Erstellt:

Von: Umberto Savignano

Kommentare

Auch im zweiten Anlauf war für den SV Pullach beim SB Chiemgau Traunstein nichts zu holen: Drei Tage nach dem 1:2 im Toto-Pokal verloren die Raben das Landesligaspiel im Jakob-Schaumaier-Sportpark mit 2:4 (0:2).

Pullach – Eine Befürchtung der Pullacher bestätigte sich nicht: Trotz Ferienbeginns kamen sie am Freitag einigermaßen pünktlich in Traunstein an. „Es war zwar voll, aber zum Glück kein Chaos“, beschrieb Fabian Lamotte die Verkehrslage. Dafür musste der Trainer wieder personelle Rückschläge verkraften: Stürmer Maximilian Stapf, der im Pokal das SVP-Tor erzielt hatte, fehlte aus privaten Gründen und die Spielgenehmigung für Neuzugang Solomon Effiong war noch nicht eingetroffen.

Den besseren Start erwischten die Platzherren. SVP-Torwart Marijan Krasnic konnte einen Schuss von Julian Höllen noch parieren, doch nach der fälligen Ecke traf Josef Burghard, den Traunsteiner. „Es war unabsichtlich und etwas unglücklich, aber auch nicht besonders clever, weil der Stürmer vom Tor wegläuft“, sagt Lamotte. Höllen verwandelte den Strafstoß selbst (15.). Nach einer guten Traunsteiner Kombination erhöhte Emil Tersteegen zum 2:0-Pausenstand (34.). „In der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht einverstanden mit unserer Präsenz und Einstellung auf dem Platz. Das war mir zu halbgar und inkonsequent, sowohl im Zweikampfverhalten als auch bei den Möglichkeiten, selbst zum Abschluss zu kommen“, kritisiert Lamotte.

Nach einer Steigerung kamen die Raben durch Burghards Flachschuss zum Anschlusstreffer (60.). „In der zweiten Halbzeit haben wir vieles besser gemacht“, sagt Lamotte. „Mit dieser Leistung hatten wir nach dem 2:1 dann schon die Hoffnung, noch etwas mitzunehmen, auch wenn wir nicht die hundertprozentigen Möglichkeiten zum Ausgleich hatten.“ Höllen, dem der Ball eher zufällig vor die Füße fiel (68.), und Mark Kremer, dessen misslungene Flanke unhaltbar einschlug (74.), machten diese Hoffnung mit dem 4:1 für den SB aber bald zunichte. „Nach den beiden glücklichen Traunsteiner Toren war klar, dass nichts mehr zu holen sein wird“, sagt der SVP-Coach. Daran änderte auch das schön herausgespielte 4:2 durch Marko Tomicic (78.) nichts mehr. Lamotte bat nach der Niederlage um Geduld: „Wenn man sich das Alter der Spieler anschaut, die in Traunstein auf dem Feld waren, muss man einfach sagen: Sie brauchen noch ein bisschen. Sie müssen ihre Erfahrung sammeln und das geht nicht von heute auf morgen.“  (um)

SV Pullach: Krasnic - Horndasch, Schmitt, Belachew, Güllüoglu, Nguyen, Burghard, Klugesherz (86. Pandza), Marseiler, Bacher, Kienz (67. Tomicic).

Tore: 1:0 Höllen (15., Foulelfmeter), 2:0 Tersteegen (34.), 2:1 Burghard (60.), 3:1 Höllen (68.), 4:1 Kremer (74.), 4:2 Tomicic (78.)

Auch interessant

Kommentare