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Fabian Lamotte erlebt mit Pullach perfekte Woche: „Die drei Siege verschaffen uns Luft“

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Von: Umberto Savignano

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Trainer Fabian Lamotte freut sioch auf die starke Defensivleistung des SV Pullach.
Trainer Fabian Lamotte freut sioch auf die starke Defensivleistung des SV Pullach. © bro

Mit dem 3:1-Erfolg im Isartal-Derby hat der SV Pullach eine perfekte englische Woche gekrönt und sich in der Landesliga Südost vom 17. auf den 9. Tabellenplatz vorgearbeitet.

Grünwald/Pullach – Trainer Fabian Lamotte weiß aber bei aller Freude, dass sich sein Team auf dem frischen Lorbeer nicht ausruhen darf.

Neun Punkte in sechs Tagen, das ist schon aufgrund der Termindichte eine ungewöhnliche Bilanz. Haben Sie so etwas in Ihrer Laufbahn als Trainer oder Spieler schon einmal erlebt?

Nicht, dass ich wüsste. Kann sein, dass mal drei Spiele in sechs Tagen waren, aber daran, dass alle drei gewonnen wurden, kann ich mich nicht erinnern.

Was war ausschlaggebend für den Derby-Erfolg?

Unser Defensiverhalten, das in den letzten Spielen schon gut war. Wir haben gegen Grünwald maximal zwei Chancen zugelassen, die auch nicht von herausragender Qualität waren. Wir haben außerdem besser Fußball gespielt als in den letzten beiden Spielen und hatten noch zwei, drei weitere gute Torchancen.

Der Saisonstart verlief auch aufgrund der anfänglichen Personalnot holprig. Sehen Sie Ihr Team inzwischen unter den gegebenen Umständen auf dem bestmöglichen Niveau oder besteht noch Verbesserungsbedarf?

Es gibt natürlich immer noch Sachen zu verbessern. Es war teilweise schon in den vergangenen Spielen so, dass man den letzten Ball ruhiger zu Ende spielen hätte können, um noch mehr Torchancen herauszuarbeiten. Auch das Gegentor hätte ich, obwohl es wurscht war, gerne vermieden. Das hätte man verteidigen können, das weiß unser Spieler auch selber. Also: Ich will nicht das Haar in der Suppe suchen, aber es ist längst noch nicht alles optimal.

Die Erleichterung dürfte nach der dicken Ausbeute dieser Woche aber groß sein.

Die drei Siege verschaffen uns natürlich Luft nach hinten. Aber Schlendrian können wir uns keinen erlauben, wir haben auch immer noch viel Luft nach oben.

Was sagen Sie zum Doppelpack von Maximilian Stapf, der zwar ein Pullacher ist, aber in den vergangenen vier Spielzeiten für Grünwald stürmte?

Dazu muss man sagen, dass ich nicht sicher bin, ob beim 0:3 wirklich er mit dem Kopf am Ball war oder nicht Andrej Ogorodnik. Beim BFV ist er jetzt offiziell als Torschütze eingetragen und es freut mich natürlich für ihn, vor allem, weil er uns neben seinen Toren noch mit vielen anderen Qualitäten hilft. Er macht zum Beispiel vorne drin die Bälle gut fest und arbeitet auch defensiv sehr viel.

Das Gespräch führte Umberto Savignano.

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