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SV Pullach: Orhan Akkurt bleibt bis Saisonende - Raben-Trainer fordert Verstärkungen

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Von: Vinzent Fischer

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Er darf beim SV Pullach bis Saisonende weitermachen: Trainer Orhan Akkurt.
Er darf beim SV Pullach bis Saisonende weitermachen: Trainer Orhan Akkurt. © Imago/Leifer

Orhan Akkurt bleibt trotz der sportlichen Krise bis zum Saisonende Trainer des SV Pullach. Der 36-Jährige gibt sich kämpferisch und will mit Neuzugängen nachlegen.

Pullach - „Es wurde lange gesprochen“, gibt Orhan Akkurt einen Einblick hinter die Kulissen des SV Pullach. Nach dem Austausch mit der sportlichen Leitung steht fest: „Es geht weiter bis Saisonende.“ Der Ex-Profi wird die Mannschaft auch in der Rückrunde der diesjährigen Bayernliga-Saison betreuen.

SV Pullach: Orhan Akkurt übernimmt nach Benedes Blitz-Abschied

Der 36-Jährige wechselte im Sommer zum SVP und sollte das Team ursprünglich an der Seite von Spielertrainer Alexander Benede coachen. Nach dem ersten Spieltag trat das Pullacher Urgestein völlig überraschend zurück, Co-Trainer Akkurt übernahm. Nach einem ordentlichen Start stecken die Raben mittendrin im Negativstrudel. Der letzte Sieg datiert vom 27. August, als die Elf mit 3:0 gegen den TSV 1865 Dachau gewann.

„Es hat seine Gründe, warum wir dort unten stehen.“

Trainer Orhan Akkurt über die sportliche Krise des SV Pullach.

Seit nunmehr 13 Spielen wartet der SVP auf drei Punkte. Der Verein ist damit auf den letzten Platz der Bayernliga-Tabelle abgerutscht. Trotz der sportliche Krise schenkt die sportliche Leitung Orhan Akkurt weiterhin das Vertrauen. „Es hat seine Gründe, warum wir dort unten stehen“, erklärt der im Gespräch mit Fussball Vorort. Die Kaderzusammenstellung sei „nicht ideal“ gelaufen, betont der Übungsleiter.

Orhan Akkurt fordert „Qualität und Erfahrung“

Auch deshalb fordert Akkurt Verstärkungen für die junge Truppe. Insbesondere auf der offensiven Außenbahn und im Sturmzentrum will er nachlegen. Zwei Eigenschaften sind ihm bei den Neuzugängen besonders wichtig im Abstiegskampf. „Wir brauchen Spieler, die mit ihrer Qualität und Erfahrung sofort einschlagen“, so der 36-Jährige, der aber auch weiß: „In der Winterpause ist das ein fast unmögliches Unterfangen“.

„Ich denke nicht an den Abstieg. Ich gehe davon aus, dass wir die Klasse halten.“

Orhan Akkurt ist für die Rückrunde zuversichtlich.

Trotz der Horror-Bilanz gibt sich der Trainer kämpferisch. Die beiden letzten Mannschaften steigen in die Landesliga ab. Doch davon will Orhan Akkurt nichts wissen. „Ich denke nicht an den Abstieg. Ich gehe davon aus, dass wir die Klasse halten“, ist sich der 36-Jährige sicher. „Sonst wäre ich ja auch der falsche Trainer.“ Die Relegation sei für die Raben das sportliche „Mindestziel“. (Vinzent Fischer)

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