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Auslosung: Putzbrunns Bürgermeister Edwin Klostermeier fischt die Kugeln aus der Schüssel. Neben ihm sitzt Robert Böck vom Putzbrunner SV; er ist der Organisationsleiter des Turniers. 

Erdinger Meister-Cup startet

Putzbrunn freut sich auf 42 Meister

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 Dass der Putzbrunner SV an diesem Samstag Gastgeber für 42 Meister-Mannschaften beim Erdinger Meister-Cup sein würde, war vor wenigen Monaten noch nicht absehbar. „Wir sind überraschend zu diesem Turnier gekommen“, erklärt Robert Böck vom Putzbrunner SV, bei dem die Organisation zusammenläuft.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) war in der Bredouille, weil der ursprünglich als Veranstalter vorgesehene ASV Au absagen musste. Bauarbeiten auf dem Vereinsgelände ziehen sich dort unerwartet in die Länge. Der PSV sagte nach kurzer Bedenkzeit zu. „Wir sind schon ins Schwitzen gekommen, ob wir das stemmen können“, sagt Böck. Inzwischen ist der Schweiß getrocknet und die Organisation läuft auch Hochtouren. „Wir freuen uns auf die Ausrichtung, auch wenn wir nicht mitspielen“, sagt Böck.

In Putzbrunn wird also an diesem Samstag eines von sieben Bezirksfinal-Turnieren des Erdinger Meister-Cups auf den Kleinfeld ausgetragen. Ab 13 Uhr spielen auf dem Sportgelände am Florianseck in sieben Gruppen bei den Männern (30 Teilnehmer) und in drei Gruppen bei den Frauen (12) die Mannschaften um den Einzug ins Landesfinale. Das findet am Sonntag, 8. Juli, bei der TSG Roth statt. Insgesamt wären 58 Männer- und 17 Frauenteams startberechtigt gewesen. Aber nicht alle meldeten.

Der Putzbrunner Bürgermeister Edwin Klostermeier, Schirmherr der Veranstaltung, griff professionell in die überdimensionierte Losschüssel, in der die Kugeln mit den Vereinskärtchen etwas verloren herumrollten, und sorgte für die Gruppenzusammenstellung.

Aus dem Landkreis hat nur der TSV Schäftlarn als Meister der A-Klasse 2 Zugspitze gemeldet. Er trifft in der Gruppe C auf die Meister 1. FC Garmisch-Partenkirchen (Bezirksliga Süd), RW Klettham-Erding (Kreisklasse 4 Donau/Isar) und Münchener SpVG (A-Klasse 4  München).

Die erstplatzierte Frauen-Mannschaft sowie die zwei besten Männer-Teams qualifizieren sich für das Landesfinale. Darüber hinaus kann sich jeweils ein Männer- und Frauen-Team im Geschicklichkeits-Parcours einen Platz für die Endrunde in Roth sichern, wo dann auch die Meister der Ligen auf Verbandsebene mit ins Geschehen eingreifen.

So hat der TSV 1860 München als Regionalligameister bereits zugesagt. „Das ist sicher ein zusätzlicher Anreiz für die Qualifikanten“, sagt Robert Schraudner, BFV-Bezirksvorsitzender Oberbayern, beim Pressegespräch in Putzbrunn. „Für uns ist das ein super Saisonabschluss und die Vereine haben auch ihren Spaß.“ Gesetzt ist unter anderem auch der SV Heimstetten als Meister der Bayernliga Süd.

Und wenn es auch noch sportlich perfekt läuft, dann gibt es als Krönung für die Landesfinalesieger bei Frauen und Männern mit 20 Personen ins Trainingslager fahren. Im Vorjahr hat der SV Pullach das Wintertrainingslager am spanischen Mittelmeer gewonnen.

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