Ausgezeichneter Kopfarbeiter: Unterföhrings Michael Eder versenkt eine Ecke von Masaaki Takahara zum 1:0. (Foto: Gerald Förtsch)

Sieg gegen Pipinsried

Toto-Pokal: Unterföhring steht in der nächsten Runde

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etzt wird es richtig spannend. Der FC Unterföhring steht nach einem 2:1 (2:0) gegen den FC Pipinsried unter den letzten 16 Mannschaften im bayerischen Toto-Pokal.

Wie die Regionalliga ist auch das Achtelfinale des bayerischen Toto-Pokals ein neues Terrain für den FC Unterföhring. Nach dem verdienten 2:1-Sieg gegen Pipinsried wartete ein Verbandsvertreter mit einem Siegerscheck über 300 Euro und noch viel mehr Geld winkt dem Verein, sollte es im Achtelfinale gegen den TSV 1860 München gehen.

Bei der Revanche für die Heimniederlage in der Liga waren die Unterföhringer eine Halbzeit ganz klar der Chef im Ring. Das lag auch daran, dass von den Gästen so gut wie gar nichts kam. „Wir hätten zur Pause 4:0 führen müssen“, sagt Trainer Thomas Seethaler. Chancen hatte der FCU genügend. Unter anderem versiebte der Masaaki Takahara zwei dicke Dinger. 

Der Japaner trug sich zwar nicht in die Torschützenliste ein, hatte aber zumindest eine Vorbereitung zu Buche stehen. Beim Kopfball von Innenverteidiger Michael Eder zum 1:0 (16.) hatte Takahara die Ecke geschlagen. Der zweite Treffer von Andreas Faber (30.) war schön anzusehen durch einen Doppelpass mit Philipp Schmidt.

Nach der Pause kam dann eine der komischen Wendungen, die den Fußball so unberechenbar machen. Wegen der Beleidigung des Linienrichters („Du Blinder“) sah Emre Arik die Rote Karte (53.) und das war dann so etwas wie ein Startschuss der Gäste. Auf der anderen Seite verloren die Unterföhringer ihren roten Faden und die bis dahin an den Tag gelegte Souveränität. Fast logisch war damit auch, dass nach einem weiten Ball der ehemalige Garchinger Giovanni Goia den Anschlusstreffer machte (65.). 

Diese neue Spannung des Matches hätte sich Unterföhring mit einer höheren Führung ersparen können. Aber dann kam auch der Matchball zum 3:1 in der 70. Minute. Leo Mayer legte den Ball quer auf Philipp Schmidt, der fünf Meter vor dem leeren Tor den Ball krachend in die Werbebande daneben drosch. Nach dem Spiel entschuldigte sich der Angreifer bei seinem Trainer für diesen Ball, „den ich einfach hätte machen müssen“.

Mit dem engen Ergebnis wurde das Pokalspiel nun richtig hektisch und nicklig. Wirklich große Torchancen erspielten sich die Gäste aber nicht mehr, weil die Unterföhringer Abwehr ohne Kapitän Andreas Brandstetter souverän arbeitete und keine Fehler machte. Auch Pokal-Torwart Daniel Shorunkeh-Sawyerr lieferte wieder eine tadellose Leistung ab.

FC Unterföhring – FC Pipinsried 2:1 (2:0)

FCU: Shorunkeh-Sawyerr, Hofmaier, Eder, Kelmendi, Putta, Büchel, Sabbagh, Takahara (73. Bittner), Faber, Mayer (90. Antonio), Schmidt (82. Kubica). 

Tore: 1:0 Eder (16.), 2:0 Faber (30.), 2:1 Goia (65.). Rot: Arik (53., Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen) – Zuschauer: 167

Quelle: fussball-vorort.de

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