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Alexander EbnerFCU-Trainer, warnt vor den athletisch starken Rosenheimern

Träumen ist beim FCU nur vor dem Spiel erlaubt

Unterföhring – Die Mannschaft der Stunde hat Appetit auf mehr. Nach 13 von 15 möglichen Punkten aus den letzten drei Spielen ist der FC Unterföhring in der Landesliga nur noch zwei Punkte vom Ersten entfernt.

Trainer Alexander Ebner ist erfreut, dass selbst Mr. Optimismus Franz Faber auf dem Boden bleibt. Für den Präsidenten gibt es ebenso wie für Ebner und den Technischen Leiter Manuel Prieler auch nun nach den erreichten 20 Punkten nichts anderes, mit dem 40. Punkt den Klassenerhalt der Landesliga zu sichern.

Ebner macht deutlich, dass die Unterföhringer jederzeit auch drei bis vier Begegnungen am Stück verlieren könnten. Den Spielern gibt er die Freiheit zum Träumen von Platz eins: „Sie sind ja noch jung und dürfen das, so lange die Grenze zur Überheblichkeit nicht überschritten wird.“ Der Trainer warnte seine Mannschaft diese Woche, dass die 3:0- Gala von Kottern keine Rückschlüsse auf das nächste Spitzenspiel zu lässt. „Kottern spielt mit und das liegt uns“, sagt Ebner, „aber die Rosenheimer sind athletisch die stärkste Mannschaft in der Landesliga, die rumpeln auch 120 Minuten.“ Das Team aus dem Chiemgau hat die Spezialität, den Gegner nieder zu kämpfen und in der Schlussviertelstunde das entscheidende Tor zu schießen.

Personell wird Ebner diesmal die wohl stärkste Ersatzbank seiner Trainerkarriere erleben. Der beruflich verhinderte Ercan Maraz ist wieder da, zudem sind Kerim Cetinkaya und Patrick Peterhammer wieder an Bord. Auch der aus der niedersächsischen Oberliga gekommene Francesco Pietroluongo steht nun auch zur Verfügung als Sturm-Alternative hinter Heinz Sichort. Nur Lucas Siebler fehlt weiterhin, da er mit seinen Freisinger A-Junioren fast den gesamten Sommer durchspielte und nun durch die Überbelastung eine Entzündung im Knie hat.

Die prominenten Rückkehrer, von denen Maraz und Peterhammer nahe bei den 100 Prozent Leistungspotenzial liegen, müssen sich aber erst einmal hinten anstellen. Ebner betont, dass es nach dem nahezu perfekten Spiel in Kottern keine Veranlassung zu wechseln gebe. Auch der zuletzt etwas schwächere Ömer Gebesci hat sicher wieder mit einem starken Spiel in die erste Elf gespielt.  nb

Aufstellung: Vidovic – Hutterer, von Kolzenberg, Manzinger, Grund – Brotz, Kain – Gebesci, Faber, Sperl – Sichort.

Quelle: fussball-vorort.de

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