Der SV Waldperlach konnte am Wochenende drei Punkte feiern.
+
Der SV Waldperlach konnte am Wochenende drei Punkte feiern.

Heimstettens Paul Thomik: „Die zweite Halbzeit war desaströs“

TSV Grafing siegt deutlich gegen SV Heimstetten II und knappes Spiel des SV Waldperlach

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
    schließen

SV Waldperlach kann sich knapp gegen den SC Grüne Heide Ismaning durchsetzen. Heimstetten II hingegen, hat keine Mühe gegen den TSV Grafing.

Kreisliga 3 TSV Grafing – SV Heimstetten II 4:1 (0:1) – Die Reserve des SV Heimstetten und ihr neues Trainerduo Paul Thomik und Christoph Schleger warten weiter auf den ersten Sieg seit dem ReStart. Beim TSV Grafing sah es lange Zeit gut aus für die Gäste, die bereits mit ihrem ersten Angriff durch Felix Michalz in Führung gingen (4.). „Die erste Halbzeit war in Ordnung, da hatten wir den Gegner im Griff“, sagt Thomik. Doch dann landete nach knapp einer Stunde ein Sonntagsschuss im Heimstettner Tor – und danach ging nichts mehr beim SVH. „Die zweite Halbzeit war desaströs“, sagt Thomik. „Da hätten wir uns auch acht Gegentore fangen können.“ Tatsächlich blieb es bei vier Treffern, sodass Heimstetten letztlich mit 1:4 den Kürzeren zog. Nach sechs Ligaspielen ohne Sieg liegt der SVH in der Tabelle inzwischen punktgleich mit dem Abstiegsrelegationsplatz. „Was wir dringend brauchen“, sagt Thomik, „ist endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis“. (Patrik Stäbler)

 SV Waldperlach – SC Grüne Heide Ismaning 3:2 (1:2) – Beim souveränen Spitzenreiter ist das abstiegsbedrohte Team von Spielertrainer Thomas Bachinger nur knapp an der Überraschung vorbeigeschrammt. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die alles gezeigt hat, was ich von ihr verlangt habe“, lobt der Coach, der aber auch betont: „Dieses Spiel dürfen wir nicht verlieren.“ Seine Heidler gerieten zunächst in Rückstand, ehe Jürgen Glasner die Partie mit einem Doppelpack drehte: Erst verwandelte er einen an Michael Niggl verursachten Foulelfmeter; kurz darauf erzielte auch noch er den 2:1-Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang trafen dann aber nur mehr die Platzherren – in der 55. und 77. Minute. „Der Unterschied heute war die Effizienz“, bilanziert Bachinger. „Waldperlach macht aus vier Chancen drei Tore, und wir vergeben allein in den letzten drei Minuten vier brutale Möglichkeiten.“ (Patrik Stäbler)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare