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Markus de Prato, Trainer des TSV Grasbrunn: „Ich habe noch nie in meinem Leben eine so lange Pause gehabt, und der Fußball geht mir schon sehr ab.“ 

TSV Grasbrunn lässt es bei der Vorbereitung ruhig angehen

Coach Markus de Prato ist kein Freund von Laufplänen

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Markus de Prato ist vor einem halben Jahr Vater geworden – von Zwillingen. Von daher kann sich der Trainer des TSV Grasbrunn in diesen Tagen auch ohne Fußball nicht über Langeweile beschweren

Grasbrunn – Markus de Prato ist vor einem halben Jahr Vater geworden – von Zwillingen. Von daher kann sich der Trainer des TSV Grasbrunn in diesen Tagen auch ohne Fußball nicht über Langeweile beschweren. Vielmehr genießt er die zusätzliche Zeit mit der Familie, und dennoch betont der 33-Jährige: „Ich habe noch nie in meinem Leben eine so lange Pause gehabt, und der Fußball geht mir schon sehr ab. Nicht nur der Sport, sondern auch das Zusammenkommen mit der Mannschaft und die Freundschaften, die man über die Jahre geknüpft hat.“

Seinen Spielern stellt es de Prato frei, ob und wie oft sie auf eigene Faust trainieren. „Ich bin kein Freund von Laufplänen oder dergleichen“, sagt der Coach des Tabellenfünften in der Kreisklasse 6. Erst wenn klar sei, wann eine Rückkehr in den Trainingsbetrieb möglich ist, werde er sich Gedanken über die Vorbereitung auf die restliche Spielzeit machen. „Wir werden auf jeden Fall ganz langsam anfangen – egal, ob die Saison weitergeht oder abgebrochen wird“, sagt de Prato. „Denn die größte Herausforderung wird sein, den Körper langsam wieder an die Abläufe zu gewöhnen. Wenn man es da zu schnell angehen lässt, dann wird es gerade in den unteren Ligen so viele schwere Verletzungen geben, dass einigen Mannschaften Probleme haben werden, überhaupt elf Spieler aufzustellen“, warnt der Trainer.

Ohnehin stehe in Grasbrunn der Spaß im Vordergrund, betont de Prato. Wohl auch deshalb sei der Zusammenhalt in der Mannschaft sehr gut. Er gehe daher nicht davon aus, dass die Corona-Pause zu einem größeren personellen Aderlass führen wird. „Es ist eher andersrum so, dass sich einige Spieler bei mir gemeldet und gefragt haben, ob wir noch einen Platz in Grasbrunn frei haben.“  

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