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Pechvogel Markus Baki (hier noch im Trikot des VfR Garching) muss nach seinem Kreuzbandriss im März ein weiteres Mal operiert werden. 

Der Fokus liegt auf gutem Fußball

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Ganz entspannt blickt man beim TSV Grünwald der Restsaison entgegen. Zum einen visiert der Tabellendritte der Landesliga Südost keinesfalls verbissen die Bayernliga an, zum anderen scheint er sportlich weiter gut aufgestellt. Dafür lieferte auch das 1:4 (1:2) im ersten Test gegen die U21 des TSV 1860 München nach 1:0-Führung durch David Androsevic (6.) einen handfesten Beleg.

Grünwald – „Die erste Halbzeit war ganz gut, in der zweiten hat unser Trainer Pero Vidak dann total ausgewechselt, am Schluss war kein Stammspieler mehr auf dem Platz“, so Grünwalds Sprecher Jochen Joppa. Auch der zweite Anzug habe sich wacker geschlagen: „Sechzig war fußballerisch stärker als wir, aber die Chancenverteilung war ausgeglichen. Wir waren recht zufrieden.“ Auch die Neuzugänge kamen nach der Pause zum Zug. Maximilian Ahammer, 20, kommt vom Regionalligisten TSV Buchbach. Der Stürmer wurde beim TSV 1860 und beim FC Ingolstadt ausgebildet, ist aber ein Ur-Grünwalder, wie Joppa verrät: „Schon sein Vater und sein Großvater haben hier gespielt.“ Sportlich hält Joppa große Stücke auf den 20-Jährigen: „Ich glaube, er ist eine Verstärkung.“

Bei Tobias Piffrader gilt es hingegen abzuwarten. Den Südtiroler hat es beruflich nach München verschlagen, sein Ex-Verein ASV Stegen spielt in der Landesliga Pustertal, die Joppa „der Landesliga vergleichbar“ einschätzt. Der gelernte Außenverteidiger spielte gegen die kleinen Löwen im zweiten Durchgang im Abwehrzentrum und „er hat seine Sache ganz gut gemacht“, so der Grünwalder Sprecher. Neuigkeiten gibt es auch auf der Torwartposition: Florian Geck, als Nummer eins gestartet und dann aufgrund von Verletzungen und Krankheit zurückgeworfen, wechselte zum TSV Moosach-Hartmannshofen. Neuer Ersatzkeeper hinter Leopold Bayerschmidt ist der 19-Jährige Simon Kratzer vom SV Mering. Zudem hat Torwarttrainer Marc Lamberger (29) jetzt auch einen Spielerpass, um im Notfall einspringen zu können.

Wenig Erfreuliches gibt es von Markus Baki zu berichten: Der Verteidiger muss nach seinem Kreuzbandriss im März erneut operiert werden. Die Saison ist für ihn in aktiver Rolle gelaufen, er übernimmt aber die zweite Mannschaft als Trainer. Bei der Zielsetzung gibt sich Joppa ganz gelassen: „Wir sagen überhaupt nicht, dass wir aufsteigen müssen. Endlich können wir den Fokus auf richtig guten Fußball legen. Das ist wichtiger als Platz zwei. Außerdem können wir in Ruhe für die nächste Saison planen.“

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