Dominik Mooser

Zwei Abgänge beim TSV Haar

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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In den ersten Wochen des Lockdowns habe er den Fußball gar nicht so arg vermisst, sagt Dominik Mooser, Spielertrainer beim TSV Haar. „Da war es auch ganz schön, mal mehr Zeit und freie Wochenenden zu haben.“ Doch spätestens seit Jahresbeginn gehen ihm der Sport und das Vereinsleben „schon sehr ab“, sagt Mooser – und nicht nur ihm. „Alle Spieler, mit denen ich gesprochen habe, können es nicht erwarten, bis wir endlich wieder auf den Platz zurückkehren dürfen.“

Haar – Ob die laufende Saison in der A-Klasse 6 dann noch zu Ende gespielt wird? Die Antwort auf diese Frage ist für Mooser zweitrangig. „Für uns geht es ja um nichts mehr“, sagt der Coach des Tabellenvierten. „Wichtig ist einfach nur, dass wir dieses Virus nach hinten drängen und wieder kicken können.“ Sorge, dass sein Kader sich infolge der Corona-Zwangspause ausdünnen könnte, hat Mooser nicht. Die Abgänge von Torwart Philipp Rehme und dem zuletzt so verletzungsgeplagten Dieter Lorenz hätten unabhängig von der Pandemie schon seit Längerem festgestanden. „Ansonsten ist mir keiner bekannt, der aufhören will“, sagt Mooser.

Der Coach und sein Trainerkompagnon David Des–champs haben ihren Kickern zurzeit weder Laufpläne ausgehändigt noch Onlinetraining verordnet. „Solange man überhaupt nicht weiß, wann es weitergeht, ist das auf dem Level ein Schmarrn“, findet Mooser. Erst, wenn eine Rückkehr auf den Platz abzusehen sei, werde man die Vorbereitung planen – und im Vorfeld womöglich einen Fitness-Wettbewerb ausrufen. Eine solche Lauf-Challenge gab es beim TSV bereits zu Beginn des Jahres, und zwar mannschaftsübergreifend, berichtet der Coach. „Da ging es darum, welches Team in acht Wochen auf die meisten Kilometer kommt.“ Seine Mannschaft sei damals in der Endabrechnung nur auf Rang zwei gelandet. Der Sieg ging – mit deutlichem Vorsprung – an die B-Senioren des Klubs.

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