Umschwung in der zweiten Halbzeit

- FC Neufahrn gewinnt gegen Miesbach dank Toren von Hobmeier und Radlmaier mit 2:1

Neufahrn (nb) - Mit Srbija und Buchbach hatte das nichts mehr zu tun. Auch wenn nicht alles klappte, rehabilitierte sich der FC Neufahrn gestern Abend für seine zuletzt erschreckenden Leistungen und gewann gegen den FC Miesbach etwas glücklich, aber nicht unverdient 2:1 (0:1).

Für die erste Überraschung des Abends sorgte Trainer Christian Radlmaier. Der hatte seine Elf umgestellt. Für Ernst und Masat kamen Wendland und Krabatsch ins Team. Letzterer übernahm den Manndeckerjob von Kübelbäck, der seine Premiere als Stürmer feierte. Dieses Bild war für die Fans wie für den Spieler gleichermaßen gewöhnungsbedürftig. Von Beginn an sah es eigentlich gar nicht so schlecht, die Miesbacher Offensive hatte man ganz gut im Griff, die meisten Zweikämpfe wurden gewonnen und auch die Einstellung stimmte.

Nur die großen Chancen fehlten. Nach 20 Minuten köpfte Kübelbäck nach einer schönen Wendland-Flanke knapp vorbei, im Gegenzug ging es Christian Küchler genauso. Radlmaier prüfte Miesbachs Keeper noch einmal mit einem Fernschuss (25.), bevor der große Schock folgte. Bei einem Konter legte Kinshofer quer auf Christian Küchler, der nur noch den Fuß hinhalten musste und Neufahrn mit dem 0:1 (29.) tief ins Herz traf. Plötzlich war die Verunsicherung wieder da und niemand in den Reihen des FCN hätte sich beschweren dürfen, wenn die grandios konternden Gäste zur Pause 3:0 geführt hätten.

Nach der Pause kam Masat für Röhrl und Allzweckwaffe Kübelbäck feierte nach dem Sturm- sein Liberodebüt. Viel Arbeit bekam er aber nicht, weil Neufahrn nun richtig Druck machte. Der Ausgleich war plötzlich nur noch eine Frage der Zeit. In der 54. Minute wurde der FCN dann vom Fußballgott belohnt mit einer direkt verwandelten Ecke von Michi Hobmeier. Die Miesbacher packten wieder ihre Konter aus und plötzlich wurde die Partie ein Schlagabtausch. Neufahrns beste Chance hatte Erhan Masat, der einen Freistoß von Hobmeier wunderbar auf den Kopf gelegt bekam, aber knapp daneben zielte. Besser machte es der Chef selbst: nach einer Maßflanke von Thomas Stöhr köpfte Spielertrainer Christian Radlmaier das 2:1-Siegtor (80.).

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