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Unterföhring muss sich auf "Ententeich" mit Punkt zufriedengeben

FC Unterföhring - Kein Tag für glanzvollen Fußball. Der FC Unterföhring sah das ein und fand sich mit einer Nullnummer beim Vorletzten Gersthofen ab.

Für das Projekt Klassenerhalt in der Bayernliga Süd war das allenfalls ein kleiner Fortschritt. Die Voraussetzungen waren durch den extrem tiefen Boden diesmal für beide Mannschaften katastrophal. „Der Ball ist wie in einem Entenweiher liegen geblieben“, sagte später Unterföhrings technischer Leiter Manuel Prieler.

Es war klar, dass ein Kick für Genießer nicht zu Stande kommen würde. Letztlich aber neutralisierten sich die Mannschaften über 90 Minuten praktisch ohne Torchancen. Gersthofen kam kein einziges Mal nennenswert vor das Unterföhringer Gehäuse. Das Heimteam hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, aber eben keine größeren Möglichkeiten. Die umgebaute Unterföhringer Viererkette hatte nur wenig Arbeit. Der FCU war in dem Kampfspiel auf überschaubarem Niveau selbst aber nur geringfügig gefährlicher. Die beste Szene war in der 52. Minute ein Freistoß von Ünal Tosun, der sein Ziel nur ganz knapp verfehlte. In der 75. Minute klärten die Gastgeber nach einem Freistoß auf der Linie, wobei der aufgerückte Innenverteidiger Andreas Brandstetter nicht allzu viel Druck hinter den Ball brachte. „Wir sind nicht unzufrieden“, bilanzierte Prieler, „weil es in dieser Liga keine Bratwürste gibt.“

Der Abstand zu einem der Abstiegskandidaten wurde gehalten und auch die anderen Kellerkinder hatten kein gutes Wochenende. Mit nun 31 Zählern bleibt die Differenz zu den Relegationsplätzen bei zehn Punkten. Föhrings technischen Leiter würde es vollkommen reichen, wenn das so bleibt. Die zuletzt etwas zähe Sieglos-Serie mit drei Unentschieden und einer Niederlage ist deshalb für ihn kein Rückschritt.

Quelle: fussball-vorort.de

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