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Georg Ball (r.) hier mit Florian Wolf vom SV Marzling, seinem besten Freund

Georg Ball aus Marzling gastiert im Pokal mit dem VfR Garching in seinem Heimatort 

Ein besonderes Spiel für Georg Ball vom VfR Garching

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Fußball-Regionalligist VfR Garching hat sich in der ersten Runde des Toto-Pokals zu einem 2:0 beim Kreisklassisten SV Marzling gemüht. Für einen Garchinger war die Partie aber ein besonderes Spiel.

Garching– Georg Ball (30) wohnt in Marzling nur rund einen Kilometer vom Sportplatz entfernt. Er schaut auch in der Kreisklasse immer mal wieder zu und hat Freunde in der Mannschaft. Einer der besten Kumpels ist Florian Wolf, der es wie Ball zum Regionalligaspieler schaffte, und noch vergangene Saison standen beide zusammen im Kader des VfB Hallbergmoos in der Landesliga.

Herr Ball, wie war die sportliche Rückkehr in den Heimatort. Hat es Spaß gemacht?

Ja, natürlich. Man kommt hier zum Platz und kennt jeden. Das war von Beginn an ein schönes Gefühl, aber dann startete das Spiel, in dem wir uns immer schwerer getan haben. Marzling hat sich speziell in der ersten Halbzeit teuer verkauft und wir waren schon angepisst von unserer Leistung. Nach den zwei Niederlagen in der Liga hatten wir uns viel vorgenommen und das nicht geschafft. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir ein anderes Gesicht gezeigt. Wir haben nur zwei Tore geschossen, aber das hat gereicht.

Wie ging das Duell gegen ihren besten Freund, den Ex-Ismaninger Florian Wolf, aus?

Er spielte auf der Zehn, ich auf der Sechs und damit gab es das Duell öfters. Ich denke, das passt schon so, wie es war.

Und was passierte nach Ihrem persönlichen Heimspiel?

Ich habe zu Hause noch ein kleines Lagerfeuer auf unserem Hof gemacht. Dazu habe ich die Mannschaft des VfR Garching eingeladen. Ein Spanferkel hatten wir nicht. Zum Lagerfeuer gab es dann noch eine Brotzeit und ein Bier.

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