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Lücke aus dem Keller finden: Tom Zimmerschied (weiß) und der VfR Garching empfangen Angstgegner VfB Eichstätt.

VfR Garching empfängt Angstgegner VfB Eichstätt

Ludwig Trifellner: Es gab keine Gespräche mit Daniel Weber

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Gegen die besten Mannschaften der Liga haben sich die Fußballer des VfR Garching gut verkauft und dieser kleine emotionale Aufschwung soll nun zu Punkten führen. Allerdings geht es nun gegen den Angstgegner VfB Eichstätt (Samstag, 14 Uhr, Garmin-Stadion am See).

Garching – Statistisch betrachtet ist Eichstätt für die seit nunmehr neun Regionalliga-Spielen auf einen Sieg wartenden Garchinger der pure Horror. Von elf Begegnungen haben sie neun verloren und der einzige (Heim-)Sieg datiert aus der Saison 2017/18. „Das alles interessiert mich nicht“, sagt Interimstrainer Ludwig Trifellner. Der Motivator wischt die Zahlen beiseite und will gar nicht erst den Gedanken an die Vergangenheit aufkommen lassen.

Trifellner blickt nur zurück auf die jüngsten beiden Spiele, als sich die Garchinger gegen die beiden besten Mannschaften der Liga gut verkauften und immerhin einen überraschenden Punkt mitnahmen. „In diesen beiden Spielen hat die Mannschaft gezeigt, was sie drauf hat“, betont Trifellner, „wir haben Qualität, aber eben zu wenige Punkte.“

Der Interimstrainer hat die Mannschaft auf der Motivationsschiene gepackt, „auch wenn ich jetzt nicht der mit den modernsten Trainingsmethoden bin“. Er lebe die Motivation vor und stelle fest, dass die Worte ihre Wirkung nicht verfehlt haben. „Nach den Spielen bin ich maustot“, sagt Trifellner, der an den Trainingstagen immer erst spät in der Nacht zu Hause ist. Aber er nimmt sein Versprechen an den ehemaligen Trainer und König von Garching Daniel Weber ernst, „dass ich alles tun werde, um sein Erbe zu wahren“. Allerdings soll sich das mit seinem Aushilfstrainerjob am 7. Dezember mit dem Abpfiff des Nachholspiels gegen Memmingen erledigt haben.

Trifellner führt schon intensiv Gespräche mit Trainern, wobei sich die Suche schwierig gestalte aufgrund der begrenzten Finanzmittel des VfR. Ludwig Trifellner ist aber guter Dinge, in der Winterpause einen neuen Mann präsentierten zu können und wieder als Sportlicher Leiter in den Hintergrund treten zu können.

Gespräche mit Daniel Weber über ein Comeback nach dessen Weltreise mit der Familie hat Trifellner nicht im Hinterkopf. Vielmehr gibt es bereits Spekulationen, ob Weber seinem Freund Michael Köllner zum TSV 1860 München folgt. Vor ein paar Jahren wäre Garchings Legende fast als Co-Trainer Köllners beim 1. FC Nürnberg gelandet.

Gegenwart des VfR Garching ist nun die Wende der Serie gegen Eichstätt. Dafür wird man wohl weiter über die defensive Stabilität im 4-3-2-1-System kommen. „Die Jungs fühlen sich damit wohl“, sagt Ludwig Trifellner. Es gibt nicht viel Grund, etwas zu ändern.

Voraussichtliche Aufstellung: Brenner – Krueger, Strohmaier, Walter, Salassidis – M. Niebauer, Micheli, Topalaj – D. Niebauer, Zimmerschied – Tunc.

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