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Zufriedenheit bei der SpVgg

Haching: Lob vom großen Bruder

München - Die SpVgg Unterhaching ist nach dem Test gegen die Bayern voll zufrieden. Savio Nsereko überzeugt unterdessen als Spieler und Typ.

Am Tag danach ist Manfred Schwabl bereits wieder auf dem Sprung. Das nächste Gespräch mit einem Sponsor steht an, doch er hat natürlich kurz Zeit, ein Fazit nach dem Gastspiel des FC Bayern zu ziehen. „Wir sind rundum zufrieden“, sagt der Präsident, „wir haben eine super Werbung für unseren Verein gemacht. Unsere Botschaft sollte sein, dass sich in Haching wieder was rührt. Die ist angekommen.“

Der FC Bayern in Unterhaching

Erstes Testspiel mit Neuzugängen: Der FC Bayern in Unterhaching

Es gab Lob von vielen Seiten, berichtet Schwabl, auch vom großen Bruder FC Bayern. Die Partie hatte er an der Seite von Uli Hoeneß verfolgt, und aus dem „harmonischen Plausch“ habe er Wertschätzung herausfiltern können. Matthias Sammer lobte nach dem Abpfiff die Organisation des Drittligisten. „Man sieht bei uns im Spiel schon, dass da ein System dahinter steckt“, meint Schwabl. Trotz des 0:1 ist er am Ende in die Kabine gegangen, um das Team zu beglückwünschen.

„Wir sind defensiv sehr gut gestanden, das war ein wertvoller Test für uns“, sagte Trainer Claus Schromm, „wir haben gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Ein Extra-Lob heimste Andreas Vogelsammer ein, der weiterhin nur als Gastspieler durchgeht, weil man sich mit Rosenheim noch immer auf keine Ablöse einigen konnte. „Er hat seinen Körper gut eingesetzt, hat gute Bälle in die Tiefe gespielt, er ist generell sehr fokussiert auf seine Aufgaben hier bei uns“, lobte Schromm, „ich hoffe, dass er bald auch offiziell zu uns gehört.“ Das Gleiche gilt für Savio Nsereko, der gegen die Bayern zwar erneut wegen einer Muskelblessur passen musste, die Hachinger in seiner Probezeit aber dennoch überzeugt hat.

Man habe ihn nicht eingesetzt, weil man langfristig mit ihm plane, lautete die Begründung des Trainer-Teams, man hoffe, dass man mit dem AC Florenz eine Absprache treffen könnte. „Er hat uns als Typ überzeugt, sportlich steht er ja eh außer Frage“, erläutert Schwabl die Personalie, die heikel ist – Nsereko leistete sich einst beim TSV 1860 einige Eskapaden. Schwabl hat sich auch bei der Mannschaft erkundigt und nichts Schlechtes über den Offensivmann gehört. Das optimiert die Einstellungs-Quote.

„Bei uns geht es Schlag auf Schlag“, sagt Schwabl. Keineswegs unzufrieden. Ihm macht es nichts aus, von Termin zu Termin zu eilen.

awe

Quelle: fussball-vorort.de

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