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Mann der Kommandos: Ruhig an der Seitenlinie das Spiel verfolgen ist nichts für Interims- Trainer Borislav Vujanovic. Er geht immer voll mit und greift von außen ein.

Heimstettens Interims-Coach Borislav Vujanovic genießt seine neue Rolle

Vujanovic spricht über seine Trainer-Ambitionen: „Ein besonderes Kribbeln“

Heimstetten – Halbzeit für Borislav Vujanovic: Zum dritten Mal steht er am Samstag beim SV Heimstetten als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie; noch drei weitere Spiele, dann wird der Co- Trainer den Platz wieder für Heiko Baumgärtner räumen und zurück ins zweite Glied treten.

Im Interview spricht der 38-Jährige über seine Rolle als Interims-Chef.

Herr Vujanovic, haben Sie schon Angst vor der Telefonrechnung am Monatsende?

Wegen der Gespräche in die USA? Nein, da gibt es in der heutigen Zeit zum Glück andere Möglichkeiten, um in Kontakt zu bleiben.

Wie sieht denn der Austausch mit Heiko Baumgärtner aus, der bis Ende Dezember beruflich bedingt in Amerika ist?

Wir telefonieren regelmäßig über Skype – meistens einmal vor und einmal nach dem Spiel. Dazu schicken wir uns Textnachrichten über Whatsapp.

Und was genau sprechen Sie miteinander ab?

Da geht es nicht um einzelne Auswechslungen oder Trainingsinhalte, die ja ohnehin schon feststehen. Wir sprechen eher darüber, wie die Woche gelaufen ist, was es Neues gibt und natürlich über die Aufstellung für das Spiel. Im Grunde hat sich gar nicht so viel verändert, weil wir uns ja auch vorher schon intensiv ausgetauscht haben.

Trotzdem sind Sie jetzt während der Spiele verantwortlich für die Mannschaft...

Klar ist das ein besonderes Kribbeln, wenn man eine Bayernliga-Mannschaft anführt. Aber das ist keine neue Welt für mich. Ich habe ja schon in Finsing und Lohhof als Trainer gearbeitet.

Wussten Sie bei Ihrem Amtsantritt als Co-Trainer in Heimstetten, dass Sie eine Zeitlang als Interims- Chefs ranmüssen?

Ja, das hat sich schon damals abgezeichnet. Ich hatte also genug Zeit, um mich vorzubereiten. Und die Mannschaft hat es mir auch leicht gemacht. Die Spieler akzeptieren mich genauso wie sie Heiko akzeptieren.

Wenn Heiko Baumgärtner im Dezember zurückkehrt, treten Sie zurück in die zweite Reihe. Ein schwerer Schritt?

Überhaupt nicht. Da habe ich keinerlei Bauchschmerzen, schließlich war das von Anfang an so abgesprochen. Wir sind ein Team, und ich bin dann wieder der Co-Trainer. Ohnehin ist es so, dass Heiko und ich einen sehr guten Draht zueinander haben.

Bei ihren ersten zwei Auftritten als Interims- Chef haben Sie fast pausenlos Kommandos von außen gegeben. Wollten Sie es wie Heiko Baumgärtner machen, der ebenfalls sehr impulsiv am Seitenrand ist?

Nein, das hat damit gar nichts zu tun. Ich bin einfach so wie ich bin und verstelle mich nicht. Dass ich versuche, den Spielern von außen zu helfen und lautstark am Spiel teilnehme, war schon immer so – übrigens nicht nur als Trainer. Auch als Spieler war ich einer, der auf dem Feld den Mund aufgemacht hat.

Quelle: fussball-vorort.de

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