Wieder im Aufstiegsrennen

- Neufahrn (nb) - Fußball ist unglaublich. Nichts, aber auch gar nichts deutete auf ein Comeback des FC Neufahrn im Aufstiegsfinale der Bezirksliga hin. Nach einem Punkt aus vier Spielen schoss sich der FCN mit dem 2:1 in Karlsfeld zurück ins Rennen um Platz zwei. Den Zweiten und den Sechsten trennt nun drei Spieltage vor Saisonende nur ein einziger Punkt.<BR>

Als die Karlsfelder die Neufahrner Aufstellung sahen, freuten sie sich schon auf das nächste Schützenfest nach dem 6:1 in Gerolfing. Neufahrn hatte in der Tat eine recht ungewöhnliche Formation, denn Thomas Stöhr spielte zuletzt in der Jugend Libero, während Andreas Ertlmeier als Manndecker und Michael Klier als Spielmacher Premiere in ihrer Fußball-Karriere feierten. Vor allem Allzweckwaffe Ertlmeier lieferte eine überragende Leistung ab und war der zweite Matchwinner neben dem fantastisch haltenden Keeper Patrick Strahounik. <P>Vor allem in der ersten Halbzeit lieferten die Neufahrner defensiv eine konzentrierte Leistung ab, ließen Karlsfeld nie richtig zur Entfaltung kommen. Mit Kampf pur kaufte man den hochnäsigen Hausherren den Schneid ab. Den verdienten Lohn für diesen couragierten Auftritt gab es bei einem Konter in der 20. Minute. Klaus Simon umkurvte den Torwart, der für sein Foul mit Gelb sehr gut bedient war. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Klier ganz souverän. Nach der Pause kehrte dann auch das Glück zurück, das Neufahrn in den letzten Wochen so oft im Stich ließ. Nun machten die Gastgeber Druck und hatten eine gute Handvoll allerbester Chancen. In dieser Phase avancierte Strahounik zur unüberwindbaren Mauer. Just in diese Drangphase hinein kam der Todesstoß in Konterform. Eins gegen Eins setzte sich Stefan Krabatsch an der Mittellinie durch, lief alleine aufs Tor zu und ließ sich diese Chance in der 70. Minute nicht entgehen. Sechs Minuten später war der beruhigende Vorsprung dann aber auch schon wieder dahin. Mit einem Traumfreistoß wurde der starke Strahounik doch noch bezwungen. <BR><BR>Bei der Karlsfelder Schlussoffensive mit Mann und Maus behielt der FCN dann mit seiner Mega-Notelf kühlen Kopf und rettete den glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg über die Runden. Die Männer des Tages waren zweifelsohne Patrick Strahounik und Andreas Ertlmeier. Letzterer war als Manndecker so stark, dass er kommende Woche beim Heimspiel gegen den Tabellenletzten FSV Harthof trotz der Rückkehr einiger Verteidiger hinten bleiben könnte. Trainer Christian Radlmaier: "Seit Samstag ist auch das eine Überlegung wert." <P></P>

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