Wiederbelebung beim Angstgegner

- Neufahrn - Ausgerechnet Rohrbach. Gegen jenes Team, das dem FC Neufahrn in der Vorsaison so böse die Aufstiegsträume verleidet hat, erfuhr der FCN seine Wiederbelebung. Mit einem Kraftakt gewann man am Samstag in der Holledau 2:1 (1:1) und erlebte ein Hallo-Wach-Erlebnis, das möglicherweise die Initialzündung für die nächsten Wochen ist. Der FCN lebt nun wieder.

Rohrbach ist aufgrund der zwei vernichtenden Niederlagen etwas Besonderes und dafür ergreift man auch besondere Maßnahmen.

Aus der Vierer- wurde eine Dreierkette und der frei werdende David Manzinger sollte im Mittelfeld Jürgen Schlemmer in Schach halten.

Der hatte Neufahrn zuletzt fast alleine besiegt.

Der Plan von Trainer Alex Ebner, bei einem verunsicherten Gegner die besten Leute auszuschalten, ging auch auf.

Dennoch starteten die Gäste verhalten und konnten ihren Respekt nicht ablegen. Aber das 1:1 zur Pause war verdient.

Erst traf Rohrbach, als nach einem Handspiel von Steffen Leinhäuser Torwart Patrick Strahounik den Elfmeter von Schlemmer parierte,

aber Neufahrns Albtraum im Nachschuss traf (19.).

Vor dem Ausgleich donnerte Christian Kübelbäck einen Freistoß in die Mauer, den Abpraller nahm David Manzinger und beförderte ihn rechts oben ins Kreuzeck.

Schlüsselszene des Spiels war aber die gelbrote Karte für Michael Akbas in der 42. Minute. Es war eine harte Entscheidung, ihn wegen wiederholten Foulspiels vom Feld zu stellen,

aber eben auch der Weckruf. Jeder Neufahrner kämpfte für zwei und ratlose Rohrbacher kamen zu keinen nennenswerten Chancen.

Der FCN war dem 2:1 schon in der 57. Minute sehr nahe. Tom März lief alleine aufs Tor zu, wurde eigentlich klar im Strafraum gelegt.

Statt Elfmeter und Rot wegen Notbremse gab es Freistoß und Gelb, wobei Christian Kübelbäck den Rohrbacher Keeper zu einer XXL-Glanzparade nötigte.

Man erarbeitete sich das Tor, das die Innenverteidiger Krabatsch als Flankengeber und Leinhäuser als Vollstrecker erzielten.

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