Auf die Hachinger (hier Neuzugang Marius Duhnke) warten auch in dieser Saison einige Hindernisse. Foto: Robert Brouczek

Die Wohlfühl-Oase

Unterhaching - Mit prominenten Namen startet die SpVgg in die ersten Trainingseinheiten. Die Neuzugänge Fabian Götze und Pascal Köpke fühlen sich sofort heimisch.

Von Robert M. Frank

Unterhaching - Auch in dieser Saison will man bei SpVgg Unterhaching in der 3. Liga mit einem klaren taktischen Konzept überzeugen. Beim Trainingsauftakt erläuterte Teamchef Manuel Baum zu Beginn der ersten Raseneinheit noch einmal die taktische Marschroute an einer Taktiktafel am Spielfeldrand. Die acht Neuzugänge hörten ihrem Chef ebenso aufmerksam zu wie die restliche Gruppe, die sich wie eine wissenshungrige Schülergruppe um Baum scharten. Nach der kurzen Taktikbesprechung sowie einem kurzen Stationstraining durften die insgesamt 33 Spieler zeigen, was sie von dem taktischen Konzept umsetzen können. Florian Bichler rempelte vor lauter Einsatz gleich die Taktiktafel um. „Gleich ein guter Einstieg“, quittierte Cheftrainer Claus Schromm die Aktion Bichlers mit Schmunzeln.

Die Neuzugänge um Fabian Götze, Thomas Steinherr, Alexander Hack, Mario Erb, Marius Duhnke, Kenny Redondo, Pascal Köpke und Danilo Dittrich schnupperten im Spiel elf gegen elf in das neue Umfeld hinein, bevor es um 13 Uhr im Reisebus ins sechstägige Trainingslager nach Grassau ging. „Mir gefällt das ganze Umfeld hier“, befand Fabian Götze, älterer Bruder des zum FC Bayern gewechselten deutschen Nationalspielers Mario Götze. „Die Mannschaft liegt genau auf meiner Wellenlänge“, sagte der 23 Jahre alte Götze und meinte damit das junge Alter und die gleichen Freizeitpläne.

Aber auch die „gleichen Ambitionen“ aus sportlicher Sicht. „Wenn man oben mitspielt ist es immer besser, aber man muss abwarten“, sagte der Götze, der sich gleich auf seiner Lieblingsposition auf der linken Seite einreihte. Auch Pascal Köpke, Sohn des Torwarttrainers der deutschen Nationalmannschaft Andreas Köpke, durfte sich im neuen Umfeld ausprobieren. Der aus der U19 des 1. FC Nürnberg in den Sportpark gewechselte Stürmer ist für die U19 einsetzbar, soll aber bereits Profiluft schnuppern. „Ich bin sehr gut aufgenommen worden“, sagte Köpke, der auf Einsätze bei den Profis hofft. Dass er es kann, zeigte der 17-Jährige in dem U19-Spiel seines Ex-Klubs gegen die SpVgg. Dort erzielte der Angreifer zwei Tore und wurde daraufhin von SpVgg-Präsident Manfred Schwabl, einst Mitspieler vom Köpke-Papa, angesprochen. Der Sportpark wird demnächst prominenten Besuch bekommen. „Er wird ab und zu zuschauen“, sagte der Filus über den Papa.

Quelle: fussball-vorort.de

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