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Nach der Länderspielpause hat Christian Ziege mit der SpVgg Unterhaching das schwere Spiel in Rostock vor sich.

Ziege: "Zuschauer ruhig werden lassen"

SpVgg Unterhaching - Vor dem Drittliga-Spiel beim FC Hansa Rostock ist die SpVgg Unterhaching gewarnt. Immerhin beendeten die Hachinger zuletzt ihren Negativtrend, in dem die Gastgeber noch immer feststecken.

Vier Punkte aus acht Partien lautet die jüngste Bilanz der SpVgg, die dem überraschend guten Saisonstart folgte. Nur dem ist es mittlerweile zu verdanken, dass das Team von Trainer Christian Ziege lediglich bis auf Platz 14 durchgereicht wurde.

Dem ehemaligen Bundesligisten Rostock ging es noch eine Spur schlechter. Sechs Punkte sammelten die Hanseaten aus acht Spielen, rutschten aber wegen eines fehlenden Polsters auf Rang 16 ab und rangieren nur noch einen Zähler vor dem Abstiegsplätzen – viel zu wenig für die eigenen Ansprüche. So steht am Samstag (14 Uhr) ein Kellerduell an der Ostsee an, das für den einen der beiden Kontrahenten einen weiteren schmerzhaften Schritt nach unten bedeuten könnte.

Während Unterhaching sich immerhin mit einem 2:0-Sieg gegen Borussia Dortmund II in die Länderspielpause verabschiedete, kassierte Rostock beim 0:3 bei den Stuttgarter Kickers eine weitere deftige Pleite. Und der Ausfall von sechs verletzungsbedingt fehlenden Stammkräften macht die Sache gegen Haching nicht leichter. Doch SpVgg-Coach Ziege warnt genau deswegen vor zu großem Optimismus: „Hansa hat einige Probleme und erlebt sicher keine einfache Situation, aber angeschlagene Boxer sind gefährlich. Sie werden sicher alles dafür tun, den Trend zu stoppen.“

Mögliche Unterstützung sieht Ziege ausgerechnet in den Rostocker Fans. Die gelten mit als die fanatischsten der Liga und neigen zu emotionalen Ausbrüchen – in die eine wie in die andere Richtung. „Die machen sicher eine Menge Druck“, glaubt Hachings Cheftrainer. Was mit stürmischer Anfeuerung fürs eigene Team beginnen wird, könnte aber auch umschlagen. „Wenn wir es hinbekommen, viel zum Spiel beizutragen und Rostock nicht ins Spiel kommt, könnten die Zuschauer für uns zum Vorteil werden. Dann wird es im eigenen Stadion nämlich ungemütlich für Rostock.“ Schon in Kiel lief die Partie so ab, erinnert Ziege, „da haben wir es geschafft, die Zuschauer ruhig werden zu lassen. Ich hoffe, dass wir das wieder hinbekommen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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