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Zwei Neuzugänge für den VfR Garching - „Eines der größten Talente, das herumgelaufen ist“

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Von: Nico Bauer

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Nico Basta erhofft sich mehr Konkurrenzkampf im Kader des VfR Garching.
Nico Basta erhofft sich mehr Konkurrenzkampf im Kader des VfR Garching. © nb

Der VfR Garching verpflichtet mit Marcello Ljubicic und Antonios Masmanidis zwei vielversprechende Talente für die erste Mannschaft. Weitere Neuzugänge könnten folgen.

Garching – Mit einem kleinen Corona-Schocker ohne Folgen und zwei spannenden Neuzugängen hatte der Fußball-Bayernligist VfR Garching eine bewegte erste Trainingswoche nach der Winterpause. Zweimal wöchentlich vor dem Training und vor Spielen machen die Garchinger Fußballer freiwillige Selbsttests, die das Donnerstagstraining ausdünnten. Fünf Schnelltests fielen positiv aus und unter den Positig-Getesteten waren auch beide Torhüter.

Die anschließenden PCR-Tests brachten dann aber durchwegs negative Ergebnisse und so bleibt den Garchingern das Chaos der deutschen Handball-Nationalmannschaft erspart.

VfR Garching: Ljubicic und Masmanidis können sofort weiterhelfen

Mit Marcello Ljubicic vom FC Memmingen II haben die Garchinger einen Spieler geholt, den man schon in den vergangenen Jahren gerne verpflichtet hätte. „In der U15 war er eines der größten Talente, das in München herumgelaufen ist“, sagt Trainer Nico Basta, der keine Chance hatte, ihn vom TSV Milbertshofen zur U19 des VfR zu locken. Der Spieler entschied sich für die U19 des FC Memmimgen und steckt dort mit der zweiten Mannschaft im Landesliga-Abstiegskampf fest. Vom Training beim Regionalliga-Kader her sollte er das Spieltempo in der Bayernliga gewohnt sein. Nico Basta sieht den jungen Kicker, der diese Saison erstmals Herrenfußball spielt, sportlich derzeit auf der falschen Position. In Memmingen ist er Landesliga-Stammkraft als Linksverteidiger, während Basta sich den großen, kompakten Techniker gut im zentralen Mittelfeld – etwa auf der Zehn – vorstellen kann. Der Trainer sieht in Ljubicic auf jeden Fall das Potenzial, der Mannschaft sofort helfen zu können.

Dieses Urteil gilt auch für Antonios Masmanidis, der in der Memminger Jugend und zuletzt beim TSV Landsberg spielte. Ihn hatte der kürzlich nach Garching zurückgewechselte Ari Kelmendi empfohlen. Der Grieche war nach seinem Start in Landsberg schnell auf dem Absprung Richtung Profifußball, als er ein Angebot aus der zweiten griechischen Liga bekam. Dieser Wechsel kam dann doch nicht zu Stande, aber in Landsberg war viel Porzellan zerschlagen. Der kleine, extrem schnelle Außenbahnflitzer bekam nie mehr wirklich eine Chance. „Er wird den Konkurrenzkampf auf unseren Außenbahnen anschieben“, sagt Nico Basta. Und er deutet an, dass noch weitere Spieler im Probetraining sind. Er werde nur Spieler verpflichten, die die Mannschaft tatsächlich weiterbringen können.  (Nico Bauer)

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