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Duell der Vorjahres-Kreisfinalisten: Schongau (Gelb) fertigte Böbing mit 4:0 ab.

Junge Kicker schießen 96 Tore in 28 Spielen

25.Merkur Cup: Kreisfinalisten im Bereich Schongau stehen fest 

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Viele Tore und spannende Spiele gab es bei der Vorrunde des Merkur CUP im Bereich Schongau zu sehen. Vom Regen ließen sich die E-Jugend-Fußballer den Spaß am Kicken nämlich nicht nehmen.

Riesenjubel bei den Qualifikanten. Die Mannschaften, die sich beim Merkur CUP im Kreis 06, Bereich Schongauer Nachrichten, in Hohenfurch durchgesetzt haben, stehen fest. Von der Vorrundengruppe A sind der TSV Bernbeuren und die SG Reichling/Hofstetten beim Kreisfinale dabei, in der Gruppe B machten der SV Hohenfurch und SV Wildsteig das Rennen. Mit souveränen Auftritten setzte sich der TSV Peiting in der Gruppe C vor der SG Burggen/Ingenried durch. Und in der Gruppe D siegte ebenso souverän der TSV Schongau vor der SG Schwabsoien/Schwabbruck. Die acht Mannschaften können sich schon auf das Kreisfinale einstimmen, das am 25. Mai gespielt wird. Der Austragungsort wird noch bekannt gegeben.

Der Blick der kleinen Fußballer und auch der Besucher, vor allem die Angehörigen der Kicker, schweifte immer wieder mal gen Himmel, immer die Frage im Kopf: Wird das Wetter halten? Der Wind blies kräftig, und dunkle Wolken drohten mit Regen, der schließlich zwischendurch heftig einsetzte. Ein besseres Wetter, Sonnenschein und wärmere Temperaturen, hätten sich die Fußballer bei der Vorrunde zum Merkur CUP, unterstützt von ESB Energie Südbayern, CEWE, macronstore München und frostkrone Tiefkühlkost sowie dem FC Bayern München, 1860 München und die SpVgg Unterhaching, gewünscht.

Bayern-Profis machten bei Merkur Cup erste Schritte 

Doch die Freude, den Spaß am Kick, ließen sich die jungen Fußballer nicht nehmen. Und der Ehrgeiz spielte mit. Der Merkur CUP in seiner inzwischen 25. Auflage ist schließlich das größte Turnier dieser Art, bei dem so manch späterer Profi dabei war. Beispielsweise sammelten Thomas Müller, Mats Hummels und Philipp Lahm vom FC Bayern München hier Erfahrungen, wurden teilweise von Scouts entdeckt. In den vergangenen Jahren entwickelten sich über 80 Fußballer zu Profis, die beim Merkur CUP dabei waren – und gerne würde auch so manch einer der heimischen Kicker auf dem Rasen Karriere machen. An Talenten mangelte es beileibe nicht.

„Wichtig ist erst einmal, dass die Kinder ihren Spaß am Fußball haben“, sprach Thomas Negele vom gastgebenden SV Hohenfurch auch für die Kollegen. „Wenn wir dann Erfolg haben und ins Kreisfinale einziehen, wie im vorigen Jahr, dann freut es mich natürlich noch mehr.“ 

TSV Peiting nicht zu stoppen 

Sein Team kam nach drei Spielen auf 11:2 Tore und elf Punkte – darunter zwei Zusatzpunkte, die es beim Merkur CUP für drei und mehr geschossene Tore in einem Spiel gibt. Damit gewann der Gastgeber in der Gruppe B vor dem SV Wildsteig.

In der Vorrundengruppe A, in der fünf Mannschaften spielten, sammelte Bernbeuren ebenfalls elf Punkte und verwies Reichling auf Platz zwei. Die nachfolgenden Denklingen, Altenstadt und Apfeldorf sind aus dem Rennen. Wobei sich die Trainer Markus Sporer, Ümit Yüceer und Rüdiger Gerstung über ihre Aussichten bereits im Vorfeld zurückhaltend geäußert hatten.

Seine Klasse untermauerte der TSV Peiting in der Gruppe C. Trainer Michael Schmid lag richtig: „Wir kommen souverän weiter, wenn meine Jungs vernünftig spielen“, versprach er im Vorfeld. Sie haben vernünftig gespielt und alle Gegner vom Rasen gebombt. Da hätte auch Trainer Robert Kovac vom FC Bayern seine Freude gehabt. Schon in der ersten Halbzeit machten sie gegen Dettenschwang Tore im Zwei-Minuten-Takt, am Ende standen für die Peitinger in den drei 20-Minuten-Matches 23:0 Tore und ein Dutzend Punkte auf dem Ergebnisbogen. Platz zwei ging mit sieben Zählern an Burggen/Ingenried. Dettenschwang und Rottenbuch mussten die bessere Klasse ihrer Gegner anerkennen und sind aus dem Spiel.

TSV Schongau ohne Gegentreffer weiter 

Aber auch die Mannschaft des TSV Schongau unterstrich in der Gruppe D mit neun Punkten und 16:0 Toren ihre Anwartschaft auf den Sieg beim Kreisfinale. Lediglich gegen Schwabsoien/Schwabbruck reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden. Mit dabei: Die SG Schwabsoien/Schwabbruck, die sich ebenfalls für das Kreisfinale qualifizierte. Vorjahres-Vize SC Böbing musste diesmal passen. Ebenso der TSV Hohenpeißenberg, wenngleich Trainer Thomas Schwab zunächst überzeugt war, dass es seine Truppe schaffen kann. „Wir haben eine gute Rückrunde gespielt, das macht mir Mut“, so seine Hoffnungen.

Die Verantwortlichen des Merkur CUP waren gut beraten, alle Vorrundenspiele an einem Tag und auf einem Platz durchzuziehen. Fußball-Jugendleiter Mathias Leibnitz und seine Kollegen vom SV Hohenfurch waren vorbildliche Gastgeber, sorgten für ausreichend Verpflegung und hatten ein kleines Zelt aufgestellt, das vor Regen und Wind schützte. Besonders angetan war Leibnitz von der Fairness. „Ich habe nicht ein einziges böses Foul gesehen“, lobte er. Das seit Jahren herausgegebene Buch der Werte hat sein Ziel nicht verfehlt. Die Schiedsrichter waren Michael Kees, Peter Schröfele, Leonhard Grimm, Gregor Wendland, Tobias Kellhammer, Marc Belz und Andreas Macan. Sie hatten bei ihren Einsätzen leichtes Spiel.

Text: Dietmar Friebel 

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